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	<title>Aux Armes</title>
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		<title>Aux Armes</title>
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		<title>Bankenkrise &#8211; Gier, die über Leichen geht</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 12:02:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ragnaroek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzhyänen]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Dirk Schümer 27. September 2008 &#8211; Hätte es nicht vor Jahrhunderten – und seither immer wieder – Banken- und Börsenkräche gegeben, dann existierten Bankhäuser wie die Bardi, Peruzzi, Accaiuoli noch heute. Doch mit den großen toskanischen Finanzinstituten, die ab 1250 das Kapital der heimischen Tuchindustrie und die beträchtlichen Einkünfte der Päpste in ganz Europa [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=60&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dirk Schümer</em></p>
<p><strong><img height="176" alt="flores-mallewagen" hspace="5" src="http://ragnaroek.files.wordpress.com/2008/09/flores-mallewagen-1.jpg?w=240&#038;h=176" width="240" align="left" vspace="10" />27. September 2008 &#8211; Hätte es nicht vor Jahrhunderten – und seither immer wieder – Banken- und Börsenkräche gegeben, dann existierten Bankhäuser wie die Bardi, Peruzzi, Accaiuoli noch heute. Doch mit den großen toskanischen Finanzinstituten, die ab 1250 das Kapital der heimischen Tuchindustrie und die beträchtlichen Einkünfte der Päpste in ganz Europa auf den Markt brachten, ging irgendwann irgendetwas kolossal schief. Der Zusammenbruch der Bardi und Peruzzi etwa, der 1345 ganze Volkswirtschaften ruinierte, weist gar nicht so überraschende Übereinstimmungen mit den Investmentbankern von der Wall Street im fatalen Frühherbst 2008 auf. Die technischen Methoden, Geld kursieren zu lassen und dabei auf Schulden und Kurse zu wetten, mögen sich radikal gewandelt haben. Die Spieler in diesem ruinösen Wettbewerb handeln aber immer nach denselben Grundsätzen.</strong></p>
<p><span id="more-60"></span>
<p><strong>Warum die Bankenhäuser 1342 crashten</strong></p>
<p>Auf den ersten Blick gleicht die computerisierte Hektik eines heutigen Brokerbüros in nichts einem gemütlichen Florentiner Kontor um 1300. Aber eine Bank wie das Haus Peruzzi erreichte zu ihrer Zeit staunenswerte Dimensionen und hielt die lebenswichtige Kommunikation über Zinsen, Ernten, Kriege, Thronwechsel, Preise in fünfzehn Kontoren von Rhodos bis London aufrecht. Rund hundert Angestellte machten für das alte Florentiner Stammhaus Geldgeschäfte in der ganzen bekannten Welt, schossen Kapital vor für den Transport von neapolitanischem Weizen in die oberitalienischen Industriestädte, finanzierten die Truppen des englischen Königs oder setzten mit Hilfe des Johanniterordens in Rhodos flämisches Tuch auf dem arabischen Markt ab. Die ungemeine Findigkeit und Beweglichkeit der mittelalterlichen Bankiers lassen sich an der Spannweite der Peruzzi, Bardi, Medici in Florenz, aber auch der Fugger- oder Humpis-Handelshäuser in Augsburg und Ravensburg bis heute detailliert ablesen; ihre erhaltenen Rechnungsbücher und Geschäftskorrespondenzen, ihre doppelte Buchführung, ihre Testamente und ihre privaten Rechtfertigungsschriften versorgen Generationen von Forschern immer noch mit Quellenmaterial.</p>
<p>Warum die Bankhäuser Peruzzi und Bardi 1342 genau crashten, darüber streiten sich die Historiker. Doch in groben Zügen scheint die Pleite rekonstruiert. Sie basierte auf einer ruinösen, das System sprengenden Gier, die über Leichen ging. Simpel gesagt, ließen sich die flüssigen Gelder im Spätmittelalter am schnellsten mehren, wenn die Bank einem Herrscher den Luxushaushalt finanzierte, um ihm dafür die Einkünfte aus Steuern und Zöllen, Bergwerken und Landgütern abzuluchsen, die der Potentat selber niemals optimiert hätte – und über deren Dimensionen er sich oft nicht einmal im Klaren war. So geschehen mit dem Geld der Florentiner, das in der Toskana im Tuchhandel zusammengekommen war und nun den englischen Königen Edward II. und III. Hofhaltung, Geschenke, Militär und Flotte finanzieren half. Die Toskaner fanden als geübte Controller wenig dabei, den britischen Wollexport für abgewertete Sterling in die Hände zu nehmen und sich den Import von Luxusgütern vom König als Monopol verbriefen zu lassen. England blutete aus, die Banken verdienten eine Weile lang prächtig, doch am Ende stand der König bei den Bardi und Peruzzi so tief in der Schuld, das seine und seines Landes Zahlungsunfähigkeit das Gebäude einstürzen ließen.</p>
<p><strong>Ein Pilotspiel, bei dem die letzten Eingestiegenen stets die Zeche zahlen</strong></p>
<p>Wie ein Krebsgeschwür den gesamten Organismus der Wirtschaft in die Hände zu bekommen, nach eigenem Plan arbeiten zu lassen und dann mit dem großen Ganzen unterzugehen – dergleichen Börsenmeldung der Abendnachrichten funktionierte auch beim Bankenboom in den oberitalienischen Städten nach 1300. Zeitweise schafften es die politisch aktiven Bänker, sich selbst komplett von Abgaben und Steuern zu befreien. In Florenz verlagerte man die ganze Last auf das umliegende Land, dessen Grundbesitzer und Bauern schließlich alles an die Bänker verkaufen mussten. Sackte danach zwangsläufig die Primärproduktion, etwa an Lebensmitteln, wichen die „global players“ des Mittelalters eben auf entlegenere Märkte in Flandern aus oder verdienten gut am Import von Getreide, dessen Ausfuhr sie dem klammen König von Neapel gegen flüssiges Geld günstig abgekauft hatten. Dass sie irgendwann mit dem Gemeinwesen, das sie nach Kräften ausweideten, untergehen würden, bedachten die findigsten Bankiers nicht – damals wie heute. Etliche Vorausschauende hatten sich gewöhnlich vorher in Grundbesitz oder gleich außer Landes geflüchtet.</p>
<p>Entscheidend für den kurzfristigen Erfolg – und langfristigen Zusammenbruch – kreativen Kapitaltransfers ist stets die Neuartigkeit des Produktes, auf welche die ahnungslose Restgesellschaft noch nicht reagieren kann. Heute ist es das Internet, damals konnten die Zunftmitglieder in den Räten oder die Grundbesitzer mit ihrem immergleichen Zyklus von Saat und Ernte dem schnellen Geld aus Wechselspekulationen rund um Mittelmeer und Nordsee nichts entgegensetzen. Es kam über sie wie ein Tsunami. Wie heute die Leerverkäufe oder der Handel mit faulen Obligationen waren die Wetten auf die Launen eines europäischen Potentaten oder auf Piraterie in der Ägäis letztlich nichts anderes als ein Pilotspiel, bei dem die letzten Eingestiegenen stets die Zeche zahlen. Bis solche suizidären Praktiken von einer Obrigkeit, wenn diese nicht ohnehin mit den Bänkern identisch war, verboten werden konnte, war es schon damals meist zu spät.</p>
<p><strong>Geisel eines durchgeknallten und zu allem entschlossenen Finanzsektors</strong></p>
<p>Der zweite Faktor, die planmäßige Expansion der Geschäfte in noch nicht infizierte Gegenden, erlaubt den Spekulanten meist, die Geschäfte auch dann in die Länge zu ziehen, wenn sie in der ausgeplünderten Heimat nicht mehr profitabel sind. Im Mittelalter wurden bereits die Kreuzzüge von Spekulanten, vorzugsweise in Venedig, aber auch in Frankreich, finanziert, wie der große, 1999 gestorbene Historiker Wolfgang von Stromer nachweisen konnte. Diese frühe Form der kolonialen Ausplünderung, der Profite über alles gehen, findet nicht erst in George W. Bushs und Rumsfelds Irak-Krieg eine Fortsetzung, dessen Kredite Amerika einen kurzen Boom bescherten. Stromer wies etwa nach, wie Nürnberger Bänker im Zusammenspiel mit den selbst betroffenen Toskanern Italien-Kriege deutscher Könige vorfinanzierten. Das Risiko solcher Operationen war zwar beträchtlich, doch in Zeiten billigen Geldes gab es anderswo in den trägen Feudalwirtschaften Europas einfach kaum Anlagemöglichkeiten. Stromers Hauptwerk „Oberdeutsche Hochfinanz“ zeigt mustergültig, wie sich die Praktiken fränkischer und schwäbischer Handelsgesellschaften ruinös auf unterentwickelte Volkswirtschaften in Böhmen und Ungarn auswirkten, wenn – lange vor der Erfindung des Weltwährungsfonds – die dortige Tuchindustrie kurzerhand monopolisiert wurde oder die Bänker als „Münzmeister“ die gesamte Liquidität der Slowakei lahmlegen und den dort Arbeitenden ihre Bedingungen aufzwingen konnten.</p>
<p>Solche planmäßige Abkopplung des Bankwesens von der Logik des alltäglichen Wirtschaftens kennt zahlreiche Beispiele. Im Spätmittelalter sehen die Historiker vor allem in der Einführung der Goldwährung eine solche Enteignung der Primärproduktion. Deren Geschäfte waren über Jahrhunderte mit Silbergeld abgewickelt worden, nun zwangen die Florentiner ihre Münze etwa dem englischen König auf – sonst gab es keinen Export und praktisch keine Staatseinnahmen mehr. Weil sich die Produktion bei knapper Goldwährung für lokale Lebensmittel und Manufakturen kaum mehr lohnte, verödeten ganze Landschaften in der Toskana, während die Gewinne der Bankhäuser einstweilen weiter stiegen. Auch hier ziehen sich die Linien zur vermeintlichen Weltmacht der Vereinigten Staaten, die zwar für Billionen Kriegsmaschinerie bereithalten und nach Bedarf weltweit verfeuern, aber daheim armen Kindern keine medizinische Versorgung und adäquate Schulen bieten können. Ein Gemeinwesen, das es nicht schafft, die Deiche von New Orleans abzudichten, aber eine Million mal eine Million Dollar für notleidende Börsenspekulanten im Handumdrehen der Allgemeinheit auflastet, muss man wohl als Geisel eines durchgeknallten und zu allem entschlossenen Finanzsektors betrachten.</p>
<p><strong>Der Großkaufmann und Bänker Francesco di Marco Datini</strong></p>
<p>Auch in der Toskana um 1340 lebten die großen Städte am Ende erbärmlich von den Krediten, welche ihnen die Bänker in den eigenen Mauern vorgeschossen hatten. Weil alle echten Einnahmen – Zölle, Münzprägung, Steuern, Ernten – längst an dieselben Kredithaie verpfändet waren, kam nicht einmal das florierende Florenz aus der Schuldenspirale heraus und war de facto bankrott. Erst der Zusammenbruch der abendländischen Gesellschaften durch die Pest, die übrigens nur durch den globalen Handel der Konsortien auf einem Getreideschiff von der Krim nach Mitteleuropa kommen konnte, mischte die Karten später neu – gelinde zugunsten der rar gewordenen Arbeiterklasse.</p>
<p>Das ruinöse Aussaugen der Schuldner, ob Stadtstaat oder Häuslebauer, mit denen die Banken schließlich untergehen und dann heuchlerisch Hilfe vom Gemeinwesen erflehen, ist aber nur ein wenn auch spannendes Kapitel im Roman des Kapitalismus. In die kleineren und traditionell wirtschaftenden Banken des Hanseraums etwa waren die Blutsaugerpraktiken der Florentiner noch nicht vorgedrungen, dort kam es 1340 zu keinem gesellschaftlichen Bankrott, wenn auch die Zielrichtung der dortigen Handelsoligarchien durchaus ähnlich war. Nicht optimierte und langsamere Techniken, also was man heute als „konservative“ Geschäftspraktiken bezeichnen würde, erweisen in Krisenzeiten also durchaus ihre Stärke.</p>
<p>Von Vorsicht wusste auch Francesco di Marco Datini einiges zu erzählen. Der Großkaufmann und Bänker aus Prato hat der Nachwelt nicht nur ein ganzes Archiv mit seiner Handelskorrespondenz aus der Zeit um 1400 hinterlassen, er macht uns auch bis heute vor, wie sich persönliche Habsucht und Ehrgeiz mit solidem Wirtschaften verbinden lässt. Einen Ausflug ins Bankwesen mit der verderblichen Wechselspekulation machte Datini nur kurz, ansonsten ertüftelte er ein kompliziertes Gebäude von Holdings, die von Barcelona bis Byzanz, von Flandern bis Sizilien reichten. Immer arbeitete der Mann, der nach 1380 kaum reiste, aber mit fünfzig Briefen pro Tag wie eine Spinne in seinem Handelsnetz saß, dabei mit persönlich bekannten Landsleuten zusammen, immer sorgte er für die Kapitalmehrheit in den von ihm gegründeten Gesellschaften, und immer streute er seine Risiken breit. Seine Sozialstiftung für Arme in Prato funktioniert noch heute.</p>
<p><strong>Der Tulpenwahn als Urbild eines klassischen Börsenkrachs</strong></p>
<p>Ohne gut katholische Handelsgenies wie Datini, der durchaus Max Webers Beobachtungen über die protestantische Ethik vorwegnimmt, hätte der Kapitalismus den Planeten nicht über Jahrhunderte dominiert und sich nach allen Krächen immer wieder aufgerappelt. Eine Medizin gegen den kurzfristigen Renditewahn oder gar eine bessere Wirtschaftsmethode als den einigermaßen freien Kapitalverkehr hat die Menschheit trotz mancher Versuche bisher nicht gefunden. Es geht wohl vor allem um das Kunststück, den Flaschengeist der „kreativen Zerstörung“ (Marx) freizulassen, ohne ihn komplett zu entfesseln.</p>
<p>Erst wenn alle Dämme der Vernunft brechen, richtet sich die Findigkeit des Kapitalmarktes gegen sich selbst. In jedem Proseminar Volkswirtschaftslehre wird daher der niederländische Tulpenwahn als Urbild eines klassischen Börsenkrachs angeführt. Nach 1630 in Holland kam kurzfristig alles zusammen: Ein neues, komplett nutzloses Produkt in Form der schönen Blume aus Vorderasien. Eine Menge Liquidität der wenigen Erben vieler Toter einer Pestepidemie, dazu noch einlaufendes Kapital aus Hollands wachsenden Kolonialgeschäften. Eine Laissez-faire-Politik des Staates, der in den Tulpenbörsen in Kneipen und Hinterhöfen anfangs nur einen Spleen von Nichtsnutzen sah. Auf dem Höhepunkt der Spekulationsblase, 1635, ging die legendäre Zwiebel einer „Semper Augustus“ in Haarlem für 6000 Gulden, den Preis eines prächtigen Grachtenhauses, über den Tresen. Andere Zwiebeln wurden mit Herden von Ochsen, Schafen, Schweinen und Wagenladungen Getreide aufgewogen, wieder andere Blumenbroker spekulierten in Futures: gerade gepflanzten Zwiebeln des kommenden Jahres oder Zuchten, die noch gar nicht geklappt hatten.</p>
<p><strong>Nichts anderes als Hundekämpfe oder Lotterien</strong></p>
<p>Den Kollaps, der zwangsläufig kommen musste und ein paar tausend „Floristen“ in den Ruin riss, hatten fromme Moralisten in mahnenden Pamphleten längst beklagt. Die Spottbriefe und die höhnenden Gemälde auf die Tulpenspekulanten, die für eine schmutzige, nach nichts schmeckende Zwiebel Haus und Hof verpfänden, sind Legion. Doch niemand wollte hinhören; kurzfristiger Gewinn ist allzeit eine teuflische Verlockung. Die Blase platzte, wie letzte Woche an der Wall Street, erst, als die Flut der Verkäufe einsetzte und plötzlich keine Nachfrage für das Irrsinnsprodukt mehr existierte. Die niederländischen Generalstaaten wollten geprellte Käufer anfangs wenigstens mit zehn, später mit mickrigen 3,5 Prozent des Vertragswertes entschädigt wissen, doch der reale Preis war längst weit darunter gesunken.</p>
<p>Interessant ist, wie die Ökonomie der Niederlande den Tulpenwahn verkraftete, nämlich überraschend gut. Die Manie war nie über einige reiche Kreise in Zentralholland und Utrecht hinausgekommen. Im Rest des Landes, der sich nicht hatte anstecken lassen, gab es keine Beeinträchtigung der tatsächlich florierenden Geschäfte. Und den Klägern unter den Börsenbrokern, die vom Staat Rechts- und Finanzhilfe forderten, kam das Gesetz der niederländischen Republik listig bei. Die Käufe, so beschied das Tribunal, seien in einem Fieber, also unter Bedingungen der Unzurechnungsfähigkeit, zustandegekommen. Ein solches Geschäft falle – nicht anders als Hundekämpfe oder Lotterien – unter die von keinem Recht geschützte Spielsucht. Brächten amerikanische Gerichte heute so viel pragmatische Weisheit auf?</p>
<p><em>Fundstück im</em> <a href="http://www.faz.net/s/Rub4521147CD87A4D9390DA8578416FA2EC/Doc~ED3CDCF03CC334DEFAFF8AD0A57D5E8F6~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"><em>faz.net</em></a></p>
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		<title>Die Geheimnisse der FED</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 10:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ragnaroek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzhyänen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die US-Zentralbank im Zwielicht Von Wolfgang Freisleben Entgegen dem allgemeinen Glauben ist die amerikanische »Notenbank« in Wahrheit ein privates Bankenkartell, das umso mehr verdient, je höher die Zinsen sind. So nebenbei druckt es billig Dollarnoten und verleiht sie teuer. Immer wieder steht die »FED« international im Blickpunkt. Denn über die »Leitzinsen« bewegt sie nach Belieben [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=57&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die US-Zentralbank im Zwielicht<br /></strong><br />
<em><img height="183" alt="federal-reserve-headquarters" hspace="5" src="http://ragnaroek.files.wordpress.com/2008/09/federal-reserve-headquarters.jpg?w=240&#038;h=183" width="240" align="left" vspace="10" />Von Wolfgang Freisleben</p>
<p></em><strong>Entgegen dem allgemeinen Glauben ist die amerikanische »Notenbank« in Wahrheit ein privates Bankenkartell, das umso mehr verdient, je höher die Zinsen sind. So nebenbei druckt es billig Dollarnoten und verleiht sie teuer.</strong></p>
<p>Immer wieder steht die »FED« international im Blickpunkt. Denn über die »Leitzinsen« bewegt sie nach Belieben die Kurse an den Weltbörsen und den Außenwert des US-Dollars. Doch kaum jemand weiß, was sich hinter dem »Federal Reserve Board« (FED) tatsächlich verbirgt: nicht eine Notenbank im herkömmlichen Sinn, sondern ein Gremium von zwölf regionalen Privatbanken, die sich Federal-Reserve-Banken nennen dürfen. Ihnen wurden gemeinsam die Aufgaben einer amerikanischen Notenbank übertragen. Die wichtigste dieses exklusiven Zirkels von Privatbanken ist die Federal Reserve Bank of New York, die den riesigen Finanzplatz New York kontrolliert.</p>
<p><span id="more-57"></span>
<p><strong>Hamburger Bankier</strong></p>
<p>Der Vorschlag für die Zentralbank stammte von dem deutschen Bankier Paul Warburg. Ursprünglich Teilhaber des Bankhauses Warburg in Hamburg, heiratete Paul Warburg 1893 während eines Aufenthalts in den USA die Tochter des Salomon Loeb vom New Yorker Bankhaus Kuhn, Loeb &amp; Co., der ihn und seinen Bruder Felix 1902 als Partner in die Bank (1977 zu Lehman Brothers fusioniert) holte.<br />
Die Finanz- und Bankenkrise im Herbst 1907, die 243 Banken in den Abgrund riss und wenige Monate zuvor unter Hinweis auf die Notwendigkeit einer Zentralbank wie zufällig von dem Bankier John Pierpont Morgan angekündigt wurde, bereitet den Boden auf. Von der Kuhn-Loeb Bank großzügig mit einem Jahressalär von 500.000 Dollar ausgestattet, war Paul Warburg nach der Bankenkrise sechs Jahre damit beschäftigt, eine »Bankreform« zu propagieren und vorzubereiten, wobei er von Nelson D. Aldrich unterstützt wurde, dem Schwiegervater des ersten amerikanischen Milliardenerben John D. Rockefeller junior, bekannt als der Steigbügelhalter des Bankiers J. P. Morgan im Senat.</p>
<p><strong>Verschwörung</strong></p>
<p>In einem später als Verschwörung bezeichneten, von Senator Aldrich im November 1910 einberufenen geheimen Treffen auf dem Morgan-Besitz auf Jekyl-Island in Georgia texteten Warburg und je zwei Bankiers von J. P. Morgan und der Rockefeller-Gruppe binnen einer Woche eine Gesetzesvorlage, die der überaus eitle republikanische Senator unbedingt unter seinem Namen in den Kongress einbringen wollte. Wegen seiner bekannten Verbindungen zum Finanz- und Börsenzentrum in der New Yorker Wall Street scheiterte er aber, weil die Mehrheit der misstrauischen Abgeordneten darin zu Recht einen Plan sah, einem kleinen Kreis von mächtigen und untereinander verbundenen Bankiers eine dominierende Stellung und damit enorme Profitmöglichkeiten innerhalb der amerikanischen Wirtschaft auf ewig zu sichern.<br />
Natürlich ließen sich die Wall-Street-Haie nicht so schnell entmutigen und nützten die Präsidentschaftswahlen 1912, um den demokratischen Kandidaten Woodrow Wilson mit üppigen Geldspenden ins Präsidentenamt zu hieven. Nach außen hin gab er sich im Wahlkampf noch als Gegner des »Wall Street Money Trusts« und versprach dem Volk ein Geldsystem, das frei von der Herrschaft der internationalen Bankiers der Wall Street sein sollte. Doch die Schiffs, Warburgs, Kahns, Rockefellers und Morgans hatten auf das richtige Pferd gesetzt. Unter dem verharmlosenden Titel »Federal Reserve Act«, der angeblich den Wall-Street-Plan einer Zentralbank zunichte machte, schleusten sie die geringfügig umformulierte Textierung von Jekyl-Island über Mittelsmänner der demokratischen Fraktion mit Unterstützung von Präsident Wilson durch die Ausschüsse im Kongress zur Abstimmung am 23. Dezember 1913, an dem bereits viele ahnungslose Abgeordnete ihren Weihnachtsurlaub angetreten hatten und kaum jemand die Gesetzesvorlage zuvor auch tatsächlich gelesen hatte. Die wenigen Abgeordneten, die das üble Spiel durchschauten, fanden zu wenig Gehör. Der Konservative Henry Cabot Lodge sen. prophezeite vorher in weiser Voraussicht »eine gewaltige Inflation der Zahlungsmittel« und dass »die Goldwährung in einer Flut von nicht einlösbarer Papierwährung« ertrinken werde. Nach der Abstimmung sagte Charles A. Lindberg sen., der Vater des berühmten Fliegers, vor dem Kongress: »Dieses Gesetz etabliert das gigantischste Kartell auf Erden … dadurch wird die unsichtbare Regierung der Geldmacht legalisiert sein … Dies ist die verkleidete Aldrich-Gesetzesvorlage … Das neue Gesetz wird Inflation erzeugen, wann immer das Kartell die Inflation wünscht.«</p>
<p><strong>Jährlicher Milliardenprofit</strong></p>
<p>Tatsächlich wurde das gesamte Zentralbankkonzept von jener Gruppe eingefädelt, die ihrer Macht beraubt zu werden schien. Der Kernpunkt des Gesetzes waren staatliche Vollmachten, die den privaten Gründungsbanken einen immerwährenden jährlichen Milliardenprofit sicherten und zugleich dafür sorgten, dass sich keine amerikanische Regierung Sorgen um das Staatsdefizit machen muss, solange die Herrn im Nadelstreif auf der Seite der Regierung stehen und jederzeit die Druckerpresse in Gang setzen. Damit verwandeln sie zuvor praktisch wertloses Papier in Dollarnoten und leihen diese gegen eigenmächtig festgesetzte Zinsen an die USA (sowie inzwischen auch weitere Staaten) und andere Banken.<br />
Auch vor der Einrichtung des Notenbanksystems hatten private Banken Geldscheine gedruckt. Nur waren es z. B. 1880 noch 2.000 Banken &#8211; ab 1914 dagegen nur mehr ein Dutzend Privilegierter.<br />
Als Präsident Abraham Lincoln zur Finanzierung des Bürgerkriegs 1861 Geld brauchte und ihm die Kredite der Rothschild-Banken zu teuer waren, ließ er eigene Dollarnoten drucken &#8211; den »Greenback«. Diese verwegene Tat sollte er nicht lange überleben. 1865 wurde er von einem Einzeltäter erschossen, der seinerseits auf der Flucht gleichfalls erschossen wurde. Sein Nachfolger Andrew Johnson stellte aus unerfindlichen Gründen die Banknotenproduktion ein.</p>
<p><strong>Kennedy-Mord</strong></p>
<p>Der nächste Präsident, der das Geldmonopol wieder dem Staat unterordnen wollte, war John F. Kennedy. Wenige Monate vor seiner Ermordung soll ihn laut Aussage einer Zeugin sein Vater Joseph Kennedy im Oval Office des Weißen Hauses angeschrien haben: »Wenn du das tust, bringen sie dich um!«<br />
Doch der Präsident ließ sich von seinem Plan nicht abbringen. Am 4. Juni 1963 unterzeichnete er die »Executive Order Number 11110«, mit der er die frühere »Executive Order Num­ber 10289« außer Kraft setzte, die Herstellung von Banknoten wieder in die Gewalt des Staates zurückbrachte und damit das kleine Kartell der Privatbanken entmachtete. Als bereits rund vier Milliarden Dollar kleinerer Noten unter der Bezeichnung »United States Notes« der Geldzirkulation zugeführt worden waren und in der Staatsdruckerei größere Noten auf die Auslieferung warteten, wurde Kennedy am 22. November 1963, also 100 Jahre nach Lincoln, ebenso von einem Einzeltäter erschossen, der seinerseits gleichfalls erschossen wurde. Auch sein Nachfolger hieß (Lyndon B.) Johnson. Und auch dieser stellte aus unerfindlichen Gründen die Banknotenproduktion ein. Die zwölf Federal-Reserve-Banken ließen die Kennedy-Scheine aus dem Verkehr ziehen und gegen ihr eigenes Schuldgeld austauschen.<br />
Mit dem Monopol zur unbegrenzten Geldproduktion verdient das Bankenkartell des Federal-Reserve-Systems Jahr für Jahr prächtig. Dabei muss unterschieden werden zwischen den Gründungsbanken bzw. deren Nachfolgern und den einfachen Mitgliedsbanken, vergleichbar etwa mit mächtigen Stamm- und rechtlosen Vorzugsaktionären. Wenigstens die Federal Reserve Bank of New York hat vor einigen Jahren die Namen ihrer »einfachen« Mitgliedsbanken, die eine jährliche Verzinsung von sechs Prozent auf ihre Einlagen erhalten, veröffentlicht. Doch die Höhe ihrer Anteile wurde weiterhin ebenso geheim gehalten wie die Mitgliedsbanken der anfangs nur drei &#8211; heute elf &#8211; weiteren regionalen Federal-Reserve-Banken.</p>
<p><strong>Gründungsbanken</strong></p>
<p>Licht in das Dunkel der tatsächlich mächtigen FED-Eigentümer bringt überraschenderweise die Website der Anti Defamation League mit der Aufzählung der Gründungsbanken. Die­se jüdische Lobbyorganisation wurde &#8211; zufällig oder nicht &#8211; im selben Jahr 1913 gegründet, in dem das Notenbankgesetz verabschiedet wurde. Ein Konnex ist jedenfalls nicht von der Hand zu weisen: Unter den Gründern finden sich mit den Warburg-Banken aus Amsterdam und Hamburg, den beiden Rothschild-Banken aus London und Berlin, Lazard Frères Bank (Paris), Israel Moses Seif Bank (Italien) und den New Yorker Banken Lehmann Brothers, Kuhn-Loeb und Goldman-Sachs mehrheitlich jüdische Banken, ergänzt durch die gleichfalls in New York ansässige Rockefeller-Bank Chase National Bank.</p>
<p><strong>Greenspan und Bernanke</strong></p>
<p>Damit wird auch verständlich, warum viele der Präsidenten des Federal-Reserve-Systems so wie der gegenwärtige Präsident Ben Bernanke jüdischer Abstammung waren &#8211; darunter seine Vorgänger Alan Greenspan (11.8.197-31.1.2006) und Paul A. Volcker (6.8.1979-11.8.1987) sowie eine ganze Reihe weiterer Präsidenten.<br />
Den ihm angebotenen ers­ten Vorsitz des Federal Reserve Board lehnte Paul Warburg als eben erst (1910) eingebürgerter deutscher Jude ab. Er wurde jedoch Mitglied des Aufsichtsrates wie auch des mächtigen Council on Foreign Relations, das bis heute als Brutstätte amerikanischer Spitzenpolitiker gilt.<br />
Seine jahrelange Bemühung um die Gründung des amerikanischen Notenbanksystems brachte ihm indes nicht nur Geld und Ehre in der Hochfinanz ein, sondern auch die schlimmste Erfahrung seines Lebens. Er forderte 1928 vergebens eine Beschränkung des Geldumlaufs, um die an den Goldrausch von einst erinnernde Spekulation an der Börse zu bremsen. Doch die wenigsten wollten auf ihn hören und nannten ihn die »Kassandra der Wall Street«. Nach dem Börsenkrach im Oktober 1929 wurde er zur Zielscheibe von Leuten, die ihr Vermögen verloren hatten. Gerüchte, Broschüren und Artikel bezeichneten ihn, der versucht hatte, Finanzkatas­trophen vorzubeugen, als den »unamerikanischen Urheber« der damaligen Börsenpanik. Formulierungen wie »Paul Warburg gründete mit seiner Bande das Federal-Reserve-System, um Amerikas Finanzen in jüdische Hand zu bringen und Amerika bis zum Zusammenbruch auszusaugen« waren an der Tagesordnung und setzten sich in Legenden bis lange nach dem Zweiten Weltkrieg fort. Verbittert starb er 1932.<br />
Heute wird kolportiert, dass die Rockefeller-Bankengruppe gegenwärtig 22 % der Aktien der Federal Reserve Bank of New York und 53 % der Anteile am gesamten Federal-Reserve-System hält. Die Bank of Japan als größter Käufer von US-Staatsanleihen hält angeblich 8 %. Den rein amerikanischen Banken insgesamt werden Anteile von 66 %, den alten Europäischen 26 % (darunter 10 % Rothschild-Banken) zugeschrieben.</p>
<p><em>Fundstück bei</em> <a href="http://www.report.at/artikel.asp?kid=1&amp;mid=1&amp;aid=12929" target="_blank"><em>report.at</em></a></p>
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		<title>Der Welt-Geldbetrug</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 23:09:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ragnaroek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzhyänen]]></category>

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		<description><![CDATA[von Prof. Dr. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover 2005!!! Der größte und weitreichendste Wirtschaftsskandal unserer Tage findet z.Zt. durch die Manipulationen an den Geld- und Währungssystemen statt. Der Geldbetrug hat erstmalig eine globale Dimension, weil er sich weltumspannend abspielt, von keiner nationalen Regierung deshalb mehr kontrolliert, gestoppt oder verhindert werden kann, und weil er sogar nach [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=55&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Prof. Dr. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover 2005!!!</em></p>
<p><img height="296" alt="money-coins" hspace="5" src="http://ragnaroek.files.wordpress.com/2008/09/money-coins.jpg?w=240&#038;h=296" width="240" align="left" vspace="10" />Der größte und weitreichendste Wirtschaftsskandal unserer Tage findet z.Zt. durch die Manipulationen an den Geld- und Währungssystemen statt. Der Geldbetrug hat erstmalig eine globale Dimension, weil er sich weltumspannend abspielt, von keiner nationalen Regierung deshalb mehr kontrolliert, gestoppt oder verhindert werden kann, und weil er sogar nach den veralteten nationalen Gesetzen formell legal stattfindet. Sicher ist aber, daß der Geldbetrug wie jeder andere Betrug auch nicht langfristig zur Bereicherung der Täter durch Entreicherung der Opfer führen kann, weil kein freies Geldsystem auf Dauer mißbraucht werden kann.</p>
<p>Nach der Finanztheorie ist Geld ein legalisiertes Tauschmittel, welches auch zur Wertaufbewahrung dienen soll. Die Ausgabe von Geld war deshalb früher staatliches Privileg (Münzhoheit). Die als Geld umlaufenden Gold-, Silber- und Kupfermünzen hatten staatliche Prägung. Der Staat garantierte also die Reinheit des Metalls und das Gewicht der Münzen, so daß man nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland jederzeit wußte, wieviel jedes Geldstück wert war. So waren die Metallmünzen zugleich Tauschmittel und Dauerwert.</p>
<p>Der Staat mußte aber, um Geld ausgeben zu können, Gold und Silber haben. Deshalb war es wichtig, daß zum Beispiel Silberbergwerke in staatlicher Hand waren (Rammelsberg bei Goslar) und auf diese Weise der Staat das Silber für zusätzliche Prägemünzen einsetzen konnte. Umgekehrt wußten die Bürger, daß der Staat nur soviel Geld ausgeben konnte, wie er über Edelmetall verfügte. Der Edelmetallvorrat war also die Basis für das in Edelmetall umlaufende Naturalgeld (Goldumlaufwährung). </p>
<p><span id="more-55"></span>
<p><strong>Vom Realgeld zum Nominalgeld</strong></p>
<p>Immer wieder haben Fürsten allerdings versucht, sich mehr Geld zu verschaffen, als sie Edelmetall hatten, indem sie den Anteil des Edelmetalls bei den Münzlegierungen verminderten («kippen und wippen»). Das Ergebnis war jeweils, daß die Kaufleute und Bürger das schlechte Geld weitergaben, das gute aber behielten, bis alle Bescheid wußten und das schlechte Geld wieder eingeschmolzen werden mußte. Goldumlaufwährungen gab es noch bis zum Ersten Weltkrieg.</p>
<p>Jede Goldumlaufwährung hat allerdings den Nachteil, daß Gold nicht so stark vermehrbar ist, wie die Wirtschaft wächst, daß also eine gewisse deflatorische Geldknappheit stärkeres Wirtschaftswachstum behindern könnte. Deshalb gingen viele Staaten zu einer indirekten Goldwährung über: Sie hatten einen bestimmten Goldschatz und gaben auf dieser Basis staatliche Zentralbanknoten aus, die im täglichen Gebrauch leichter zu transportieren, zu zählen und auch in höheren Summen aufzubewahren waren. Ihr Wert beruhte darauf, daß man die Geldscheine jederzeit bei der Zentralbank vorlegen und in entsprechendes Gold oder Silber umtauschen konnte (Goldkernwährung). Auf diese Weise konnte der Staat sogar mehr Nominalgeld ausgeben, als er an Edelmetall verfügbar hatte, denn üblicherweise bestanden nur wenige Geldscheininhaber auf dem Umtausch ihrer Scheine in Gold. Normalerweise reichte also ein Volumen von weniger als 10% Gold für ein Währungsvolumen einer um 90% höheren Geldscheinmenge.</p>
<p>Das System funktionierte weltweit, weil auch Länder, die selbst keinen Goldschatz hatten, den Inhabern ihrer nationalen Geldscheine einen festen Umtauschkurs zu anderen Währungen garantierten, die ihrerseits wieder einen Goldkern hatten. Solange diese Umtauschgarantie bestand, konnten die Bürger darauf vertrauen, daß sie &#8211; wenn auch über doppelten Umtausch &#8211; die Geldschein-Nominalwerte in Münzrealwerte umtauschen konnten (Golddevisenwährung), hatten also eine zumindest indirekte Geldwertgarantie.</p>
<p><strong>Vom staatlichen zum privaten Geld</strong></p>
<p>Der entscheidende Schritt weg vom Staatsgeld war 1913 die Gründung des Federal Reserve System in den USA. Obwohl nach der amerikanischen Verfassung eigentlich nur Gold und Silber gesetzliches Geld sein dürfen, hat sich ein von privaten Banken gegründetes Kartell unter Führung der beiden Großfinanzgruppen Rothschild und Rockefeller eine private Zentralbank geschaffen mit dem Recht, eigenes Geld auszugeben, welches gesetzliches Zahlungsmittel wurde und für welches anfangs noch die amerikanische Zentralregierung garantierte.</p>
<p>- Rothschild Bank of London &#8211; Rothschild Bank of Berlin &#8211; Lazard Brothers of Paris &#8211; Israel Moses Seif Banks of Italy &#8211; Warburg Bank of Hamburg &#8211; Warburg Bank of Amsterdam &#8211; Lehmann Brothers New York &#8211; Chase Manhatten Bank of New York &#8211; Kuhn-Loeb Bank of New York &#8211; Goldmann Sachs Bank of New York &#8222;Wir werden schamlos irregeführt&#8220;, Gerhoch Reisegger, Verlag Hohenrain-Tübingen (RW)</p>
<p>In dieser privaten Bank wurden nach dem Ersten Weltkrieg die Goldreserven der Welt zusammengekauft, mit der Folge, daß viele andere Währungen ihren Goldstandard nicht mehr halten konnten und in der Deflation zusammenbrachen (erste Weltwirtschaftskrise).</p>
<p>Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde deshalb 1944 in Bretton Woods wieder die Einführung eines neuen Golddollarstandards beschlossen. Während des Weltkrieges verlangten die USA für die Bezahlung von Rüstungsgütern Gold von den kriegführenden Nationen. Auch das Gold Deutschlands mußte als Kriegsbeute abgegeben werden. So sammelten sich über 30.000 Tonnen Gold der Welt allein in den USA &#8211; mehr als alle anderen zusammen hatten. Dieses Gold diente als Deckung für die Dollars. Da aber ein größerer Teil der Dollars in den Zentralbanken der Welt als Reservewährung gehalten wurde, konnten die USA mehr Dollars ausgeben als sie an Goldbasis hatten. Die Länder der Welt brauchten nämlich Dollars, um die Rohstoffe dafür zu kaufen, die nur auf Dollarbasis gehandelt wurden. Neben dem Gold wurde deshalb der Dollar immer stärker in den anderen Zentralbanken zur Hauptwährungsreserve. Die Dollarherrschaft über die Welt hatte begonnen.</p>
<p>1971 kündigte US-Präsident Nixon die Einlösungspflicht des Dollars in Gold (Golddollarstandard) und zugleich die Haftung des Staates für den Dollar auf. Seitdem sind die Dollarnoten weder real durch Gold noch durch Staatshaftung gedeckt, also eine freie private Währung der Federal-Reserve-Bank (FED).</p>
<p>Der Dollar und alles andere Geld der Welt sind seitdem nicht mehr werthaltig, sondern nur noch gedrucktes, legalisiertes Zahlungspapier. Eine durch nichts gedeckte Währung kann zwar durch Gesetz zum amtlichen Tauschmittel erzwungen werden, nicht jedoch zum Mittel der Wertaufbewahrung. Hierzu bedarf es des Vertrauens der Geldinhaber, daß sie ihr Geld langfristig wertgesichert sehen. Der langfristige Kurswert &#8211; das Vertrauen &#8211; einer freien Quantitätswährung hängt wiederum allein von der Knappheit des Geldes bzw. der Geldmenge ab.</p>
<p>Das Problem: Während sich in den letzten 30 Jahren die Gütermenge der Welt nur vervierfachte, hat sich die Geldmenge vervierzigfacht. Geldmengenvermehrung bedeutet nämlich immer Inflation. Und Inflation bedeutet Geldentwertung. Für dieses Problem wurden drei Lösungswege beschritten:</p>
<p>Die deutsche Finanzwissenschaft hatte schon bei der Bundesbankgründung eine staatsunabhängige neutrale «vierte Gewalt» für die Bundesbank gefordert, damit diese den politischen Pressionen zum Geldmengenmißbrauch widerstehen könne, damit der Bürger sich also auf die Werthaltigkeit des Geldes verlassen könne.</p>
<p>Tatsächlich ist die Bundesbank gesetzlich zur Werthaltigkeit der D-Mark verpflichtet gewesen (Neutralgeldtheorem) und war weitgehend staatsunabhängig. Dies hat dazu geführt, daß die D-Mark als stabilste Währung der Welt immer mehr auch Währungsreserve und bevorzugte Wertanlage wurde.</p>
<p>Die meisten anderen Staaten haben eine «orientierte Quantitätswährung» bevorzugt. Sie verpflichteten ihre Zentralbanken, die Geldmenge an bestimmten Zielen zu orientieren, wie zum Beispiel Wachstum, Vollbeschäftigung oder anderen. Dies gab der nationalen Politik ausreichend Einflußmöglichkeiten auf die Zentralbank und auf das Geld und hat regelmäßig dazu geführt, daß der politische Mißbrauch zu entsprechender Inflationierung der Währungen geführt hat. (Beispiel: Frankreich, Italien, Spanien usw.)</p>
<p>Die meisten Diktaturen der unterentwickelten Länder und das private Federal- Reserve-System dagegen bevorzugten eine «freie Quantitätswährung», also eine Währung, deren Mißbrauch durch die Politik oder durch die privaten Zentralbankeigentümer nicht gesetzlich beschränkt wurde. «Freie Quantitätswährung» hat immer «Freiheit zum Mißbrauch der Währung» bedeutet und nie langfristig funktioniert. Vor allem führt ein Nebeneinander von Währungen, die teils von einer unabhängigen Staatsbank in ihrem Wert gehalten werden &#8211; wie die D-Mark &#8211; oder andererseits von abhängigen Staatsbanken oder sogar von Privatbanken nach deren jeweiligen Zwecken frei manipuliert werden, zu erheblichen Kursspannungen: Weil die Deutsche Mark durch die Bundesbank relativ wertstabil gehalten wurde, andere wichtige Währungen sich dagegen durch Geldmengenvermehrung und Inflation immer stärker wertminderten (Abwertung), versuchen die Geldwertbesitzer naturgemäß, mit ihren längerfristigen Dispositionen in harte Währungen zu gehen und weiche zu meiden.</p>
<p>So wurde die Deutsche Mark in Konkurrenz zum Dollar immer stärker auch Währungsreserve von Wirtschaft und Zentralbanken in der Welt. Vor allem aber wurde an der «harten» Währung deutlich, wie weich eine ständige Geldmengenvermehrung die inflationierten Privat- oder Staatswährungen gemacht hatte.</p>
<p>Die der Geldwertstabilität verpflichtete Bundesbank wurde so zum gemeinsamen Störer im Chor der Geldmengenvermehrer und Inflationisten des Weltwährungssystems &#8211; kein Wunder, daß dieser Störer durch Abschaffung der Deutschen Mark und Einbindung in eine wieder mehr von der Politik gesteuerte, nicht mehr souveräne Europäische Zentralbank ausgeschaltet werden mußte.</p>
<p>Kohl hat dafür gesorgt, daß dies «im kleinen Kreise» entschieden wurde, daß die deutsche Bevölkerung über den Verlust ihrer werthaltigen Währung nicht abstimmen durfte («Wo kommen wir hin, wenn die Bevölkerung über so wichtige Dinge selbst entscheiden sollte?»). Die Bevölkerung hätte nie freiwillig die solide D-Mark geopfert.</p>
<p>Inzwischen hat also keine Währung der Welt noch irgendeine reale Wertgrundlage, hat sich das Geld der Welt von jedem zugrundeliegenden Sachwert gelöst, wird es als Papier hemmungslos neu gedruckt und durch ständige Vermehrung ständig entwertet.</p>
<p>Daß die Leute immer noch glauben, das Geldpapier, welches sie in der Hand haben, habe einen festen Wert, liegt daran, daß durch geschickte Manipulation der Devisenkurse ein scheinbares Wertverhältnis vorgespiegelt wird. Diese Devisenkurse werden nämlich von genau den gleichen Gruppen manipuliert, die auch die Geldmengenvermehrung produzieren.</p>
<p>Praktisch hat inzwischen das von der US-Großfinanz gesteuerte und ihnen gehörende private Federal-Reserve-System Welt-Geldbedeutung erlangt: Das FED-Privatgeld Dollar ist schon von der Geldmenge her in der Welt dominierend. Mehr als 75% aller Geldquantitäten sind Dollars.</p>
<p>Die US-Großfinanz hat auch die von ihnen kontrollierten Rohstoffmärkte gezwungen, nur in Dollars zu verkaufen. Wer sein Öl nicht gegen wertlose Dollars, sondern gegen Euro verkaufen will, wird zum Terroristen erklärt (Saddam).</p>
<p>Auch die Zentralbanken der übrigen Länder werden gezwungen, die Dollars in immer stärkerem Masse (Euro-Bank über 90%) als Währungsreserven anzunehmen. Die übrigen Währungen, wie zum Beispiel der Euro, beruhen also in ihrem Wert zu über 90% auf wertlosen, nur durch die Macht und den Willen der US-Großfinanz gehaltenen Dollar-Papieren.</p>
<p>Inzwischen wurden sogar die Nationalbanken sanft oder hart (Schweiz) gedrängt, ihre Goldvorräte gegen Dollars abzugeben oder «auszuleihen». Das Gold der Welt hat sich dadurch wiederum wie vor der ersten Weltwirtschaftskrise bei den Eigentümern des Federal-Reserve-Systems konzentriert, so daß ein neuer Goldstandard nur mit deren Willen und nach deren Diktat wieder einzuführen wäre und die FED-Eigentümer mit einer Neufestsetzung des Goldpreises (Greenspan: «Möglicherweise bis 6.000 Dollar») allein dadurch im Falle einer Währungsreform ein Jahrhundertgeschäft machen würden.</p>
<p>Die US-Großfinanz steuert also über die ihr gehörende FED letztlich das Geld und die Währungen der ganzen Welt. Der Dollar ist privates Geld dieser US-Großfinanz, von niemandem ausser von ihr garantiert, aber nach Kräften Mißbraucht, vermehrt und zum Instrument ihrer Weltherrschaft und zum Hilfsmittel für den Raub aller wichtigen Rohstoffe und Sachwerte der Welt mißbraucht.</p>
<p>Durch ungehemmte Vermehrung des Dollars hat natürlich die ausgebende US-Großfinanz unbegrenzte liquide Mittel, mit denen sie die ganze Welt kaufen kann.</p>
<p>Aber auch der amerikanische Staat kann durch die Dollarvermehrung mehr ausgeben, als er einnimmt (Schuldenreiterei). Mißbrauch des Dollars durch Geldmengenvermehrung ist also sowohl für die herrschende US-Finanz als auch für die von ihr beherrschte US-Administration einseitiger Vorteil. Deshalb hat sich das Dollarvolumen in den letzten 10 Jahren immer schneller vermehrt.</p>
<p>Ebenso haben sich die Schulden des amerikanischen Staates gegenüber dem Ausland drastisch vermehrt. Der US-Staat läßt sich also in immer größerem Ausmass von der Welt Sachgüter gegen wertlose Scheinchen liefern &#8211; die moderne Form der Tribute.</p>
<p>Daß diese ungehemmte Dollarvermehrung nicht längst den Dollarabsturz und zur Zurückweisung des Dollars durch die Kunden geführt hat, ist kluger Regie und Erpressung zu verdanken: Die US-Großfinanz und die US-Administration zwingen seit Jahren wirtschaftlich und politisch die wichtigen Zentralbanken der Welt (Eurobank, Japan, China und andere), die bei ihnen sich für Exporterlöse oder als Kaufpreise für den Aufkauf von Sachgütern ansammelnden wertlosen Dollars zu behalten und als angeblich werthaltige Devisenreserve zu halten.</p>
<p>Praktisch heißt das: Die Zentralbanken in China, Japan und Europa sammeln die für die Sachwertlieferungen ihrer Bürger einkommenden wertlosen Dollars in immer größeren Beständen als angeblich werthaltige Währungsreserve an. Die Währung der Satellitenstaaten wird also und ist bereits mit immer wertloseren Dollars unterlegt &#8211; also praktisch ebenso wertlos geworden. Somit sind alle im gleichen Geldentwertungsboot: Die Urheber der Geldmengenvermehrung in New York und Washington ebenso wie die Helfer der Geldmengenvermehrung in den Zentralbanken der Satellitenstaaten.</p>
<p>Damit aber hat es der Schuldner USA selbst in der Hand, wie stark er durch offizielle Abwertung des Dollars schließlich seine Gläubiger entreichern &#8211; betrügen &#8211; und sich auf deren Kosten wieder entschulden will. Jede Abwertung des Dollars wird vor allem das 80% aller Dollars haltende Ausland entreichern. Dem Schuldner steht es frei, wie stark er seine Schulden abwerten und damit seine Gläubiger betrügen will.</p>
<p>Dem Publikum wird inzwischen allerdings mit manipulierten Kursen und Kurspflege suggeriert, die Mißbrauchten Währungen und das hemmungslos vermehrte Geld hätten immer noch einen soliden Kurswert.</p>
<p>Würden die Geldbesitzer wissen, daß sie eigentlich nur Papierwert in den Händen haben, alles andere aber von den Manipulationen, den Mißbräuchen, der Macht und den Zwecken der US-Großfinanz abhängt, würde die Geldumlaufsgeschwindigkeit wegen Zurückweisung des Geldes stärker steigen, würde eine Flucht in die Sachwerte einsetzen, und damit eine dramatisch steigende bis galoppierende Inflation beginnen, würde die längst geschehene Entwertung der Geldwertanlagen der Bürger (Geldpapiere, Renten, Fonds und andere) sich in einem zweiten Börsencrash auflösen und zusammenbrechen, und würden ganze Branchen der Finanzindustrie und Finanzdienstleistung unter Haftungsprozessen wegen der Entwertung zusammenbrechen, so daß eine Währungsreform unvermeidlich wird.</p>
<p>Noch wird die Illusion des Geldwertes trotz dramatischer Entwertung durch den Zwang eines gesetzlichen Zahlungsmittels künstlich aufrechterhalten. Nutznießer dieses Systems sind nicht nur die US-Großfinanz, welche durch ihre FED immer hemmungsloser Dollarmengen in die Welt jagt, sondern auch die dieses Spiel mitbetreibenden Zentralbanken, wie zum Beispiel die Eurobank, die Banque of Japan und andere.</p>
<p>Die Vorstände dieser Banken wissen genau, wie wertlos der Dollar inzwischen ist, stützen aber immer noch die gesetzliche Illusion der Zahlungsmittelfunktion des Dollars, haben sogar aus politischen Gründen geschwiegen und die eigene Währung nahezu ausschließlich mit wertlosen Dollarsin ihrer Währungsreserve unterlegt, also ihre Währung praktisch ebenso wertlos gemacht.</p>
<p>Würde eine Währungsreform kommen, stünde zum Beispiel die Eurobank ohne Werte da. Das Gold &#8211; auch das deutsche Gold &#8211; ist mutmaßlich nur noch als bloßer schuldrechtlicher Rückgabeanspruch vorhanden, nicht mehr aber als Realgold. Es ist zumeist angeblich naturaliter an die private Federal Reserve Bank und von dieser weiter verliehen, also im Zusammenbruch nicht mehr greifbar. Das System lebt davon, daß ein Mißbrauch nicht diskutiert und nicht veröffentlicht wird.</p>
<p><strong>Tatsache 1:</strong> Die wichtigsten Währungen der Welt sind so hemmungslos vermehrt worden und stehen auf so tönernen Füßen, daß ihre Währungen (Dollar, Euro, Yen und andere) keine echte Wertaufbewahrungsfunktion für die Bürger mehr haben.</p>
<p><strong>Tatsache 2:</strong> Auch die Tauschfunktion der Währungen wird nur durch Manipulation und Täuschung über einen angeblichen &#8211; aber nicht vorhandenen – Kurswert künstlich aufrechterhalten und ist längst nicht mehr echt.</p>
<p><strong>Tatsache 3:</strong> Das Privatgeld (Dollar) der US-Großfinanz ist längst von allen Bindungen an Sachwerte (Gold) oder einer Geldmengenbindung befreit, hat also nicht nur seine Wertaufbewahrungsfunktion verloren, sondern täuscht auch die Welt nur noch durch weltweite Kursmanipulation über einen scheinbaren Tauschwert des durch hemmungslose Vermehrung entwerteten Privatgeldes. Nur durch diese Täuschung und die Macht der US-Großfinanz wird noch künstlich «Vertrauen» der Welt in den Dollar suggeriert.</p>
<p>Wüßten die Marktteilnehmer dagegen, daß sie mit dem Nominalwert des Geldscheins nur ein wertloses Wertversprechen von Privatleuten in den Händen haben, denen längst nicht mehr zu trauen ist, die ständig ihre Macht, den Geldwert zu manipulieren, mißbrauchen, so würde auch das Vertrauen in diese Privatwährung Dollar zusammenbrechen.</p>
<p>Mit dem Geld ist es so wie mit den Aktien. Auch die meisten Aktien sind keine Substanzwerte, sondern nur Hoffnungswerte. Wer in der großen Aktienhausse glaubte, viel gewonnen zu haben, wurde beim Aktiencrash darüber belehrt, daß die Aktie außer dem Papierwert nur noch Hoffnung trägt, diese aber leicht schwinden kann. Gewinn oder Verlust im Börsenspiel sind reine Hoffnungswerte, keine Sachwerte. Ebenso ist es mit dem Geld. Einziger Sachwert ist der Wert des Papiers. Alles andere ist Hoffnungswert im Vertrauen auf die korrupten, aber stärksten Finanzmächte der Welt.</p>
<p><strong>Mit Scheingeld zu Sachwerten</strong></p>
<p>Würden die Marktteilnehmer wissen, daß unser Geldsystem letztlich am Privatgeld Dollar und dieses Geld ohne jeden Wertbezug allein an den Manipulations- und Mißbrauchswünschen der großen Finanzoligarchie hängt, dann würden die Menschen ihr Währungsvertrauen verlieren, ihr Geld nicht mehr als Wertaufbewahrungsmittel betrachten, sondern der laufenden Geldentwertung durch Flucht in die Sachwerte zu entgehen versuchen.</p>
<p>Genau dies tun die hinter der FED stehenden Täter der größten Geldvermehrung aller Zeiten: Sie kaufen mit dem immer wertloser werdenden Geld seit Jahrzehnten alle Sachwerte auf, die sie noch erwischen können: Rohstofflager, Industriekomplexe, Immobilien und jede einigermaßen intakte ausländische Kapitalgesellschaft in freundlicher oder feindlicher Übernahme zu fast jedem Preis.</p>
<p>Und nicht nur die US-Großfinanz sammelt die Sachwerte der Welt ein, sondern auch der amerikanische Staat importiert für Fiat-Money (gedrucktes, eigentlich wertloses Geld) seit Jahren mehr Sachgüter aus der Welt, als er bezahlen kann, und verschuldet sich dafür hemmungslos im Ausland &#8211; solange die ausländischen Gläubiger noch an den Wert des Dollars glauben oder mit politischer Erpressung gezwungen werden können, die faulen Dollars in ihre Währungsreserven anzunehmen.</p>
<p><strong>Mit Sachwerten zu Monopolen</strong></p>
<p>Die hinter der FED stehende Großfinanz hat auf diese Weise durch gezielte Sachwertpolitik ganze Marktsegmente mit ihren faulen Dollars aufgekauft und zu Marktmonopolen bzw. -oligopolen entwickelt: Diamanten, Gold, Kupfer, Zink, Uran, Telekommunikation, Gasfaserleitungsnetze, Print- und Fernsehmedien, Nahrungsmittel (Nestlé, Coca-Cola), große Teile der Rüstungsindustrie und der Luftfahrt usw.</p>
<p>Z.Zt. läuft ein Monopolisierungsversuch mit Hilfe der Gen-Manipulation. Genmanipulierte Tiere und Pflanzen sind selbst unfruchtbar. Wenn man also die Genmanipulation flächendeckend durchsetzen kann, müssen alle Bauern einer Firma mit einem Patentmonopol das Gen-Saatgut zu dem von ihr festgesetzten Monopolpreis abkaufen, können sie nicht mehr ihr selbst geerntetes Getreide zur Saat verwenden.</p>
<p>Ein anderes Monopolisierungsspiel läuft z.Zt. auf dem Zuckermarkt: Die EU hat ihren Zuckermarkt durch eigene Marktordnung geregelt, um den Bauern die Rübenzuckerproduktion zu erhalten, die für viele von ihnen existenznotwendig ist. Der Rübenzucker ist aber teurer als der in den Tropen wachsende Rohrzucker des US-Kartells. Die der US-Großfinanzgruppe gehörenden Firmen Nestlé und Coca- Cola verlangen nun gemeinsam mit von ihr abhängigen Wissenschaftern und Politikern eine «Liberalisierung des Zuckermarktes» und betreiben dies über die internationalen Gremien (GATT, Mercosur). Sobald diese Liberalisierung durchgesetzt ist, kann sich der teurere Rübenzucker gegen den billigeren Rohrzucker nicht mehr halten, bricht die europäische Zuckerproduktion endgültig zusammen und wird der Zuckermarkt &#8211; anfangs billiger, nachher aber teurer – durch das von der US-Großfinanz beherrschte Rohrzuckerkartell überschwemmt.</p>
<p>Mit welchen kriminellen Methoden die US-Großfinanz dabei ganze Branchen in ihre Hand bekommt, zeigt der Fall Primacom: Dieser Kabelnetzbetreiber operiert höchst lukrativ, steht aber schon länger im Visier der US-Großfinanz (Telekommunikations- Monopolisierung). Diese hat deshalb erst den Vorstand von Primacom unterwandert und dann diesem Vorstand ein Darlehen mit mehr als 30% Jahreszinsen oktroyiert, so daß die eigentlich gut operierende Firma wegen der Zinslasten in Schwierigkeiten geriet und nach Ansicht der US-Bank «jetzt billigst übernahmereif» wurde. Das Spiel geht gerade in die letzte Runde.</p>
<p>Ein ähnliches Spiel hat der Abgesandte der US-Großfinanz Ron Sommer mit der Deutschen Telekom versucht. Die US-Großfinanz sammelt alle Telekommunikations-Gesellschaften, um sie weltweit zu monopolisieren. Der Abgesandte Sommer hat dazu eine kleine US-Firma der Telekom zum dreißigfachen Preis (30 Mia. US-Dollar) von der US-Großfinanz gekauft, damit diese aus eigenem Vermögen der Telekom diese aufkaufen konnte. Der zweite Schritt war, die Telekom-Aktien billig zu machen, damit der US-Investor sie billig bekam. In diesem Spiel ist allerdings Ron Sommer über seine Grenzen gegangen und gescheitert. Dies wird aber die US-Großfinanz in ihren Übernahmeplanungen nur zurückwerfen, nicht hindern. Privatisierung und Aufkauf der Telecom gehen planmäßig weiter.</p>
<p>Ein gleiches Spiel vollzieht sich auch auf dem Welt-Energiemarkt, in Deutschland offensichtlich mit EON und RWE, wobei die US-Großfinanz bereits eigene Vertrauensleute in die für die Übernahmekandidaten entscheidenden Banken und Vorstände entsandt hat. In 20 Jahren will die US-Großfinanz auch das Wasser der Welt – nach Aussage ihres Vertreters Brzezinski – monopolisiert haben.</p>
<p><strong>Mit Sachwerten zur Währungsreform</strong></p>
<p>Deutet man den Fahrplan der Welt-Großfinanz richtig, so soll die Geldmenge so lange vermehrt und entwertet werden, bis damit alle wichtigen Sachwerte der Welt aufgekauft und monopolisiert worden sind. Die Großfinanz ist klug genug zu wissen, daß ihre Geldmengenvermehrung nicht unerkannt bleibt und irgendwann das Vertrauen in den inflationierten Dollar schwindet. Ein Ausbruch der Vertrauenskrise wird die jetzt noch beherrschte, schleichende Inflation zur galoppierenden offenen Inflation machen, die zwangsläufig in eine Währungsreform einmünden muß.</p>
<p>Dies aber ist genau der Vorteil sowohl der Großfinanz als auch der USA: Die Großfinanz hat mit den faulen Dollars vorher ausreichend Sachwerte gekauft, wird also von der Währungsreform mit ihren Sachwerten nicht mehr betroffen, hat sich rechtzeitig aus dem faulen Geld in werthaltiges Vermögen verlagert. Da sie in vielen Bereichen inzwischen Weltmonopolstellungen erreicht hat, kann sie sogar die Welt jederzeit mit Monopolpreisen zu Sonderabgaben heranziehen. Nicht mehr Steuern sind dann das Einkommen der Welt-Herrscher, sondern Monopolerträge.</p>
<p>Niemand kann die Großfinanz hindern, die Preise für Gold, Diamanten, Kupfer, Zink, Eisenerz, Wasser, Saatgut oder Energie um 10, 20 oder 30% anzuheben und auf diese Weise die gesamte Weltbevölkerung zu Sonderabgaben heranzuziehen. Noch nie hat es eine solche Finanzmacht der Welt gegeben, noch nie war sie für die Gesamtbevölkerung der Welt so gefährlich.</p>
<p>Listigerweise hat die US-Großfinanz die faulen Dollars überwiegend ins Ausland gebracht. Mehr als Dreiviertel der gesamten Dollarbestände sind nicht mehr in den USA, sondern sind bei den Gläubigerstaaten der USA. Die USA haben sich nämlich in den vergangenen Jahren immer kräftiger gegenüber dem Ausland verschuldet. Das Ausland hat Güter geliefert (Sachwerte), dafür aber wertlose Dollars bekommen.</p>
<p>Alle Zentralbanken sind voll mit faulen Dollars. Werden diese nun plötzlich entwertet, trifft der Schaden zu mehr als Dreiviertel die Zentralbanken, Banken, Staaten und Marktteilnehmer außerhalb der USA. Dann rächt sich, daß die Europäischen Zentralbanken ihr Gold gegen faule Dollars abgegeben und dafür immer ausschließlicher Fiat-Money als Basis (Währungsreserve) für die eigene Währung, zum Beispiel Yen oder Euro, eingesetzt haben. Bricht also die Leitwährung Dollar zusammen, werden zwangsläufig auch die Satellitenwährungen mit zusammenbrechen, deren einzige Basis ein Bestand an faulen Dollars ist. Mit anderen Worten: Die sich abzeichnende Währungsreform des Dollars zieht zwangsläufig eine Weltwährungsreform aller Währungen nach sich, für welche der faule Dollar jetzt noch Hauptwährungsreserve darstellt.</p>
<p>Daß aber jede pausenlose Vermehrung eines Privatgeldes &#8211; des Dollars &#8211; durch die der US-Großfinanz gehörende Federal Reserve Bank zur Aufweichung der Dollar- Währung zu immer stärkerer Inflation und schließlich zur Währungsreform führen muß, ist finanzwissenschaftliches Grundwissen und dürfte nicht einmal Greenspan und seinen Mittätern zweifelhaft sein.</p>
<p><strong>Durch Währungsreform zur Weltwährung</strong></p>
<p>Greenspan hat in einer Rede unvorsichtigerweise geäußert, daß «wohl bis 2007 eine grundsätzliche Dollar-Korrektur anstehe und daß man dann zweckmäßigerweise den Dollar und den Euro zum &#8216;Euro-Dollar&#8217; einer neuen Welt-Währung vereinigen könnte». Das macht aus Sicht der US-Großfinanz Sinn, denn längstens bis 2007 sind die Dollar-Mißbräuche noch durchzuhalten, bis dahin dürfte längstens das Vertrauen der Welt in diese hemmungslos vermehrte, immer wertloser gewordene und nur noch künstlich aufrechterhaltene Privatwährung der US-Großfinanz halten.</p>
<p>Irgend etwas wird also in nächster Zeit mit dem Dollar geschehen. Würde dann der Dollar mit dem Euro zur Welteinheitswährung, würden damit für die US-Großfinanz wichtige Ziele erreicht: Eine neue Währung bietet die Möglichkeit, die alten Währungsschulden abzuwerten und damit die Gläubiger, die noch alte Währung haben, entsprechend zu entreichern.</p>
<p>Wenn eben ein neuer Euro-Dollar 20 alte Dollar oder 15 Euro wert ist, sind die alten Währungen entsprechend abgewertet, sind die Gläubiger in alter Währung entreichert, hat sich das Spiel für die privaten Geldausgeber gelohnt.</p>
<p>Vor allem würde damit der US-Staat ebenfalls entschuldet: Seine jetzige Auslandsverschuldung von 5.200 Mia. Dollar würde bei 50 %-iger Abwertung nur noch 2.600 Mia. Euro-Dollar betragen. Geschädigt werden alle Inhaber von Alt-Dollars, deren Bestände um 50 % oder sogar 90 % abgewertet werden. Dies gilt insbesondere für die Zentralbanken von China, Japan und Europa mit ihren hohen Dollar- Währungsreserven. Das Hauptziel der US-Großfinanz ist aber, auf diese Weise eine Weltwährung zu erreichen, über die sie wiederum selbst herrschen.</p>
<p>In einem Euro-Dollar-System würde zwangsläufig das der US-Großfinanz gehörende Federal Reserve System eine Mehrheit haben, also die US-Großfinanz dann auch mehrheitlich das neue Währungssystem beherrschen. Dazu auserwählt ist die BIZ (Bank für internationalen Zahlungsausgleich), eine private Organisation, deren Anteile mehrheitlich bereits von der US-Großfinanz heimlich aufgekauft worden sind. Würde also die BIZ neue Zentralbank der Euro-Dollar-Währung, sind zufälligerweise wieder die gleichen Privateigentümer Haupteigentümer dieser neuen Zentralbank, die vorher auch Eigentümer der FED waren.</p>
<p>Sie könnten dann das gleiche Spiel freier Geldausgabe nach eigenem Belieben, das sie mit dem Federal Reserve System bisher machen, wieder auf höherer Ebene &#8211; und dazu auch noch durch Währungsreform entschuldet &#8211; erneut &#8211; betreiben. Die bisherige Welt- Geldmengenvermehrung, der große Geldbetrug gehen dann in der Währungsreform unter. Ein neues System würde den alten Tätern wieder eine neue Währung in die Hände spielen und ihnen damit das neue Spiel mit der Weltwährung Euro-Dollar 20 bis 30 weitere Jahre erlauben.</p>
<p>Die US-Großfinanz hätte also auf diesem Wege durch Geldbetrug nicht nur die Sachwerte der Welt bei sich monopolisiert – darunter so existenzwichtige Bereiche wie Saatgut, Nahrungsmittel, Wasser, Energie und Metalle, sondern darüber hinaus wiederum ein Währungsmonopol zur eigenen Bedienung, nach eigenem Belieben geschaffen &#8211; eine Geldvermehrungsmaschine wie den Dukatenesel im Märchen.</p>
<p>Auch mit Veröffentlichung dieses Geldbetrugssystems wird kein Aufschrei durch die Welt gehen. Man wird dies als «Verschwörungstheorie» oder als «Antiamerikanismus» oder sogar als «Antisemitismus» (Rothschild) abtun oder solche Veröffentlichungen ganz zu verhindern versuchen, denn immerhin gehören der US-Großfinanz auch wesentliche Teile der Print- und Bildschirmmedien überall in der Welt.</p>
<p>Das Spiel zu durchschauen ist aber wichtig für Menschen, die durch dieses Spiel Verluste erleiden könnten. Wer also Finanzvermögen hat, sollte zuhören bzw. lesen. Verlierer bei dem großen Spiel der Finanzoligarchie sind solche Marktteilnehmer in der Welt, welche dem Geld zuviel Vertrauen entgegenbringen, welche immer noch glauben, daß Geld über seine bloße Tauschfunktion hinaus auch noch Wertaufbewahrungsmittel sei. Die laufende Geldentwertung der vergangenen 40 Jahre hat offenbar die Menschen nicht klug gemacht. Sie wird in den nächsten Jahren galoppieren bis zum bitteren Ende, weil sie nämlich ein einseitiger Vorteil der Täter ist.</p>
<p>Wer also auf langfristige Werterhaltung seines Vermögens Wert legt, kann nicht in Geldwerten, nicht in Versicherungsverträgen, nicht in Renten und nicht in Bargeld bleiben, er muß in Sachwerte gehen, wie dies die Großfinanz selbst vorgemacht hat.</p>
<p><strong>Strategieziel des Welt-Geldbetruges</strong></p>
<p>Soweit von außen her erkennbar, hat die US-Großfinanz ursprünglich nur das Ziel gehabt, die US-Währung zu beherrschen und damit den US-Markt nach eigenem Willen manipulieren zu können. Diesem Ziel diente das private Zentralbanksystem FED. Als US-Präsident Kennedy ein Gesetz eingebracht hatte, dieses Privatfinanzsystem zu verstaatlichen (J. F. Kennedy´s Versuch am 4. Juni 1963 die FED zu entmachten, RW), endete mit seiner Ermordung. Wer immer an diese Privatgeldmöglichkeiten der US-Großfinanz rührte, verlor dabei Vermögen oder Leben.</p>
<p>Inzwischen aber sind die strategischen Ziele der US-Großfinanz über die nationale Dimension weit hinausgewachsen. Ihr Ziel ist das globale private Geldsystem, welches sie mit der Vorherrschaft ihres Privatdollars und seiner Durchsetzung als Hauptwährungsreserve überall in der Welt weitgehend erreicht haben und nur noch mit einer Weltwährung &#8211; Euro-Dollar &#8211; formalisieren müssen.</p>
<p>Wenn wir also einen zweiten Mißbrauch des Welt-Geldsystems zugunsten privater Großfinanzgruppen und überhaupt den Mißbrauch der Geldmengenwährungen verhindern wollen, muß jede Währung vor jedem öffentlichen oder privaten Mißbrauch, vor jeder Deflations- und Inflationsmanipulation gesichert werden.</p>
<p>Das ist sicher nicht erreichbar, wenn man die Währung der privaten Großfinanz überläßt. Sie wird die Mißbrauchsmöglichkeit wieder nutzen und wieder zum eigenen Vorteil mit Geldmengenvermehrung die Welt betrügen und ausbeuten. Die Erfahrungen haben aber auch gezeigt, daß die meisten Regierungen ihre Währungen ebenso mißbrauchen, wenn sie die Möglichkeiten dazu haben, wenn sie also Einflußmöglichkeiten auf die Zentralbank und ihre Geldmengenpolitik haben.</p>
<p>Es gilt also, aus den Mißbräuchen der öffentlichen Hände und der privaten Großfinanz die Währungen so unabhängig zu machen, daß privater und öffentlicher Mißbrauch ausgeschlossen werden.</p>
<p>Sicher ist eine auf Gold basierende Währung nicht so leicht zu manipulieren wie eine bloße Quantitätswährung. Die Probleme jeder auf Gold basierenden Währung liegen aber in der Verfügbarkeit von Gold, nachdem die US-Großfinanz den größten Teil des Weltgoldvorrates in ihre Hände bekommen hat. Sie würde also mit jeder Art einer auf Gold basierenden Währung wiederum Gewinner und Ausbeuter werden können.</p>
<p>Bleibt also nur die Lösung einer Quantitätswährung. Diese Quantitätswährung darf aber nicht frei, willkürlich bestimmbar bleiben, sondern muß an dem Neutralgeldziel orientiert werden. Die Geldmenge darf also nicht stärker wachsen als die Gütermenge. Aus dem monetären Sektor dürfen nicht wieder inflatorische oder deflatorische Effekte auf die Währungen und die Weltwirtschaft ausgehen. Dies ist nur mit streng neutralen und so unabhängigen Zentralbanken erreichbar, daß sie gleichsam die «vierte Gewalt» darstellen, nicht in privater Hand liegen und nicht durch Regierungen beeinflußt werden können. Das Urmodell der Deutschen Bundesbank vor ihrer Kastration in die Euro-Bank kam dieser Unabhängigkeit sehr nahe.</p>
<p>Die kommende Währungsreform bietet eine einmalige Chance, die Täter, ihre Währungsmanipulationen und ihre Mißbräuche zu brandmarken und damit eine allgemeine öffentliche Zustimmung zu einem weder von der privaten Großfinanz noch von den Regierungen mehr beeinflußbares Zentralbankensystem zu schaffen. Dies wäre eine Jahrhundertchance.</p>
<p>Verhindert werden könnte ein unabhängiges Zentralbankensystem vor allem von der Großfinanz, welche über die ihr schon gehörende BIZ bereits die Weichen für eine neue Übernahme des nächsten Zentralbanken- und Währungssystems gestellt hat.</p>
<p>Deshalb tut Aufklärung not, um der Bevölkerung, Wirtschaft und Politik die Gefahr des Monopolkapitalismus nicht nur für die derzeitige Währung, sondern auch für ein neues Währungssystem aufzuzeigen.</p>
<p>Meyer Amschel Rothschild: &#8222;Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig wer die Gesetze macht.&#8220; So verstehen wir auch besser den Sinn des Globalismus. Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte!</p>
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		<title>Der Marionettenstaat</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 20:59:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ragnaroek</dc:creator>
				<category><![CDATA[BRD]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzhyänen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich folgendes fiktives Szenario vor: Es treffen sich die reichsten und mächtigsten Personen um zu beraten, wie man das einfache Volk besser kontrollieren und ausbeuten kann. Der mächtigste Teilnehmer eröffnete die Runde:&#8220;Meine Damen und Herren, es geht heute um ein neues Programm, mit dem Ziel die Arbeitsleistung der Masse zu unseren Gunsten zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=51&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img height="337" alt="Marionetten" hspace="5" src="http://ragnaroek.files.wordpress.com/2008/09/marionetten1-1.jpg?w=240&#038;h=337" width="240" align="left" vspace="10" />Stellen Sie sich folgendes fiktives Szenario vor: Es treffen sich die reichsten und mächtigsten Personen um zu beraten, wie man das einfache Volk besser kontrollieren und ausbeuten kann.</p>
<p>Der mächtigste Teilnehmer eröffnete die Runde:&#8220;Meine Damen und Herren, es geht heute um ein neues Programm, mit dem Ziel die Arbeitsleistung der Masse zu unseren Gunsten zu steigern und gleichzeitig Widerstand zu minimieren. Der Grundsatz wird sein: Wenn man Hamster motivieren möchte, dürfen Sie nicht merken, dass sie im Hamsterrad laufen. Deshalb muss man sie daran hindern über ihr Dasein näher nachzudenken. Dazu dienen alle Arten von Unterhaltung und Konsum.</p>
<p>Doch das Wichtigste: Wir werden das einfache Volk in viele untereinander verfeindete Gruppen zerteilen. Die große Masse wird aus unseren Arbeitstieren bestehen. Diese werden für einen geringen Lohn in unseren Unternehmen produktiv arbeiten. Der Lohn wird gerade so hoch sein, dass er für die Existenz reicht, jedoch keinesfalls es erlauben Ersparnisse anzusammeln um damit Freiheit zu erlangen.</p>
<p>Damit den Hamstern das Geld auch wirklich nie reicht und sie nicht im Traum daran denken, das Hamsterrad zu verlassen, werden wir ihnen einreden, dass man nur leben könne, wenn man allen möglichen teuren Modeschnickschnack habe. Da deren Einkommen für so etwas jedoch nicht reicht, werden wir sie dazu animieren, sich zu verschulden und sie dadurch zwingen, noch schneller im Hamsterrad zu laufen.</p>
<p><span id="more-51"></span>
<p>Auch werden wir immer einen Teil der Mittellosen arbeitslos lassen. Dann müssen die Arbeitenden ständig Angst haben ihren Job zu verlieren und zu den Arbeitslosen abzurutschen. Lohnforderungen werden allein dadurch unterdrückt. Wenn wir das noch weltweit praktizieren und alle möglichen Arbeiter aus den unterschiedlichsten Ländern gegeneinander ausspielen, können auch Arbeitergruppierungen wie Gewerkschaften nichts mehr ausrichten. Daneben treiben wir durch eine solche Spaltung einen Keil durch die Masse. Die eine arbeitslose Gruppe wird die andere arbeitende argwöhnisch und mit Hass und Neid betrachten. Während sich die beiden Gruppen streiten wird niemand mehr sehen, dass wir die eigentlichen Gewinner im Hintergrund sind.</p>
<p>Eine andere, kleineren Gruppe wird die Aufgabe haben, die Masse lückenlos zu überwachen, zu schikanieren, zu bedrohen, und sofort niederzumachen, sobald einige der Arbeitstiere versuchen, sich an unseren Vermögen zu vergreifen, oder Stimmung gegen uns zu machen.</p>
<p>Außerdem werden wir die Gruppe der Arbeitstiere, wegen ihrer bedrohlichen Größe, noch weiter aufspalten, um eine Solidarität unter ihnen zu untergraben. Wir teilen sie in die Stammbelegschaft, die Leiharbeiter und die Arbeitslosen. Wir sorgen durch deutlich unterschiedliche Behandlung und Lebensbedingungen für Neid und gegenseitige Abneigung unter ihnen.&#8220;</p>
<p>&#8222;Oh ja, das klingt gut !&#8220; sagte einer in der Gruppe. „Wie machen wir das?&#8220;</p>
<p>&#8222;Wir bauen uns einen schlagkräftigen Staatsapparat, der die Masse durch immer mehr Steuern und undurchschaubare Vorschriften in Atem hält. Unsere weitere Gruppe der Habenichtse wird also aus Beamten, Richtern, Polizisten, Gefängniswärtern, Geheimdienstlern, Schnüfflern aller Art, Bodyguards, Spezialeinheiten, und aus sonstigen Ordnungskräften bestehen. Natürlich werden wir die Gruppe der Bewacher etwas besser bezahlen als die Gruppe der Arbeitstiere. Auch können wir ihnen etwas sicherere Arbeitsplätze geben &#8211; das schafft die nötige Distanz und Abneigung zwischen den beiden. Die Bewacher werden sich ganz sicher davor hüten, ihre Besserstellung durch unpässliches Verhalten zu gefährden.&#8220;</p>
<p>„Und was, wenn sich trotzdem Widerstand regt?“</p>
<p>„Wir schaffen immer mehr Gesetze und Vorschriften, so viele, dass sie niemand mehr kennen oder einhalten kann. Dann ist jeder zu jeder Zeit kriminell und kann von uns belangt werden. Die Angst wird die meisten von jedem Widerstand abhalten und sie im Hamsterrad laufen lassen.</p>
<p>Zusätzlich schaffen wir einen Überwachungsstaat mit ausgefeilter Technik in dem jeder zu jeder Zeit lückenlos kontrolliert wird.“</p>
<p>&#8222;Aber was machen wir, wenn die Masse sich in das eigene Heim zurückzieht und in der Familie Rückhalt und Stärkung sucht?&#8220; fragt ein Teilnehmer beängstigt.</p>
<p>&#8222;Das ist ein ganz zentraler Punkt. Wir müssen dazu einen Keil zwischen Mann und Frau treiben. Wir erzählen den Frauen, dass die Männer ihre Gegner seien und sie seit Urzeiten unterdrückten. Nur indem sie die harte Männerarbeit verrichten, so sagen wir ihnen, können sie Anerkennung finden und Karriere machen. Damit haben wir wieder neue Hamster, die sogar freiwillig im Rad laufen und den anderen neue Konkurrenz machen. Durch diese scheinbare Unabhängigkeit trennen wir die Frauen von ihren natürlichen Beschützern, den Männern. Daneben sorgen wir dafür, dass es immer einen Frauenmangel gibt. Dann sind die Männer dazu gezwungen härter zu arbeiten, um überhaupt bei den Frauen Interesse zu wecken. Gleichzeitig wird damit jeder Widerstand gegen diesen Zustand im Keim erstickt &#8211; wer will schon als scheinbarer „Frauenfeind“ dastehen? Ein übriges tut eine immer größere Privilegierung der Frauen und ein neues Scheidungsrecht, welches den Mann einseitig zu hohen Unterhaltszahlungen und damit Mehrarbeit zwingt.&#8220;</p>
<p>&#8222;Hervorragend !“, konstatierten gleich mehrere der Anwesenden hellauf begeistert. „Ja, aber ein solcher Sicherheitsapparat, einschließlich der Politiker, das wird uns doch eine Stange Geld kosten &#8211; ist es nicht viel zu teuer ?&#8220; meldete einer Bedenken an.</p>
<p>&#8222;Nein, es kostet uns fast nichts, sagte der Vorsitzende.&#8220;</p>
<p>&#8222;Wie soll das denn gehen?&#8220;, fragten einige ganz erstaunt.</p>
<p>&#8222;Ganz einfach. Wir lassen die Arbeitstiere selbst ihre Bewacher und die Politiker finanzieren &#8211; und zwar durch hohe Steuern und Abgaben. Dann müssen sie auch immer mehr arbeiten und haben gar keine Zeit mehr nachzudenken.&#8220;</p>
<p>&#8222;Genial !&#8220;, riefen alle entzückt.<br />
&#8222;Danke, meine Damen und Herren. Ich wusste, dass ich Ihre Zustimmung zu diesem Plan bekommen werde.&#8220;</p>
<p><em>Dieser Text stammt aus dem Buch &#8222;Der Marionettenstaat&#8220; von Günter Hannich</em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ragnaroek.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ragnaroek.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ragnaroek.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ragnaroek.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ragnaroek.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ragnaroek.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ragnaroek.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ragnaroek.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ragnaroek.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ragnaroek.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ragnaroek.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ragnaroek.wordpress.com/51/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ragnaroek.wordpress.com/51/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ragnaroek.wordpress.com/51/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=51&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Wiki, das kontrollierte Chaos</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 12:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ragnaroek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Komplotts]]></category>
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		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Israel Shamir In der Kunst der Überwachung gibt es einen listige Trick, der den Lesern von Le Carre vertraut ist: Das Opfer wird von einem plumpen Schnüffler verfolgt; es bemerkt, dass es beschattet wird, schüttelt den Beschatter leicht ab, geht seiner Wege und fühlt sich nun sicher und unbeobachtet. Ohne dass es das Opfer [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=43&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Israel Shamir</em></p>
<p><img src="http://ragnaroek.files.wordpress.com/2008/09/wikipedia.jpg?w=121&#038;h=146" alt="wikipedia" hspace="5" vspace="10" width="121" height="146" align="left" />In der Kunst der Überwachung gibt es einen listige Trick, der den Lesern von Le Carre vertraut ist: Das Opfer wird von einem plumpen Schnüffler verfolgt; es bemerkt, dass es beschattet wird, schüttelt den Beschatter leicht ab, geht seiner Wege und fühlt sich nun sicher und unbeobachtet. Ohne dass es das Opfer merkt, gibt es aber weitere Detektive, die sich wie Klebstoff an seine Fersen heften, um es ins Verderben zu führen. Dies wird in der Branche „double tail“ oder Doppelbeschattung genannt.</p>
<p>Offensichtlich wurden einige von uns durch eine solche List während der merkwürdigen Affaire eines zionistischen Komplotts, Wikipedia zu infiltrieren, hinters Licht geführt. Diese mächtige Onlineenzyclopädie ist angeblich frei und offen: Jedermann kann sich als Herausgeber betätigen und irgendeinen Eintrag hinzufügen oder herausbringen. Die Herausgeber bleiben anonym, ihre wahre Identität verbirgt sich hinter einem Spitznamen. Diese Regel hat einen ernsthaften Nachteil: Eine engagierte Gruppe kann das System getarnt infiltrieren und die Wirklichkeit verfälschen, indem sie diese Anonymität benutzt und in den Köpfen von Milliarden von Menschen ein falsches Bild der Welt erschafft. Augenscheinlich kam dieses Drehbuch kürzlich zur Aufführung.</p>
<p><span id="more-43"></span></p>
<p>Verschwörung? Ja. Jüdische Verschwörung? Und ob! Die belastende E-mail-Korrespondenz wurde aufgefangen und  veröffentlicht und enthüllte ein radikales zionistisches Komplott, um „Wiki“ zu beugen. Die gemäßigte linke (einige würden sie zahm nennen) pro-palästinensische Website „EI“ aus den USA enthüllte, dass die radikal-zionistische Organisation CAMERA „Freiwillige“, dazu aufrief, „die als ‚Herausgeber’ arbeiten könnten um sicherzustellen“, dass Artikel mit Bezug zu Israel bei Wikipedia mit der rechten zionistischen Agenda übereinstimmen. Dieser Versuch sei vor den Medien und der Öffentlichkeit geheim zu halten. Tarnung und Falschdarstellung wurden als Schlüssel zum Erfolg hingestellt. Ein CAMERA-Vertreter wies die Freiwilligen an, sich als Herausgeber bei Wikipedia zu melden und anschließend eine Zeit lang die Herausgabe von Material, das mit Israel zu tun habe, zu vermeiden, um „zu verhindern, als auf ein Thema fixierte Herausgeber zu erscheinen“. Der orchestrierte Versuch sollte als das Werk von Personen erscheinen, die nichts miteinander zu tun haben: Aus diesem Grunde sollten die Herausgeber vermeiden, einen Benutzernamen zu wählen, der sie als pro-Israel kenntlich machen oder die Menschen auf ihren wahren Namen hinweisen würde. Die e-mails unterwiesen zionistische Lehrlinge darin, wie sie im Interesse Israels handeln dabei aber eine neutrale Sprache verwenden. Die Betonung lag auf dem Langzeitaspekt der Operation: „Das ist ein Marathon, kein Spurt“, unterwies ein zionistischer Ausbilder mit Spitznamen „Zeq“ seine Lehrlinge in seinen e-mails. Der EI-Artikel über diese Enthüllung war ziemlich kriecherisch gegenüber Wikipedia. Er stellte Wiki als eine objektive Quelle hin, die mit zionistischen Infiltratoren auf Kriegsfuß stehe und war sich nicht zu schade, zu werben: „Offenheit und guter Glaube gehören zu den wichtigsten Grundätzen von Wikipedia. Jede Person auf der Welt kann Artikel schreiben oder herausgeben, aber Wikipedia hat strenge Richtlinien und Verfahrensweisen für Verantwortlichkeit, die darauf abzielen, eine Qualitätskontrolle sicherzustellen und Vandalismus, Plagiate oder Verdrehungen zu verhindern. Aufgrund dieser Schutzmaßnahmen blieben Artikel über Schlüsselelemente des palästinensisch-israelischen Konflikts im Allgemeinen gut belegt, nützlich und objektiv.“</p>
<p>Doch das war noch nicht genug, und am nächsten Tag, dem 22. April 2008, gab EL eine neue Version dieses Artikels mit einer triumphalen und beruhigenden Feststellung heraus: „Ein Plan der pro-israelischen Pressuregroup CAMERA, Wikipedia in eine pro-israelische Richtung abzudrängen, scheint gescheitert zu sein, nachdem er durch EL ans Tageslicht gebracht wurde.“ Zeq wurde entlassen, und es waren sowieso nur weniger als ein Dutzend CAMERA-Maulwürfe zu dem Zeitpunkt aktiv gewesen, als EL den Plan enthüllte. Kurz gesagt: Alles ist in bester Ordnung, Wiki funktioniert gut, und der Zionistenschrecken ist dank der furchtlosen EL vorbei. Und überhaupt – es war nur eine kleine Operation der Feinde der Freiheit, und sie ist vorüber.</p>
<p>Entschuldigen Sie bitte, ist das ein Artikel oder eine bezahlte Anzeige für Wikipedia? Erhielt EL vom Eigentümer von Wiki am Abend des 21. April ein Angebot, das man nicht ablehnen konnte? Nur ein Zionist kann denken, dass Wikis „Artikel über Schlüsselelemente des palästinensisch-israelischen Konflikt im Allgemeinen gut belegt, nützlich und objektiv geblieben“ seien. Im Gegenteil: Sie sind bis aus Äußerste verzerrt; lesen Sie zum Beispiel nur einmal den ausgesprochen feindseligen Eintrag über Hamas, einschließlich der Diskussion, d.h. der Diskussion der Herausgeber, die Löschungen und Korrekturen. Er definiert die Hamas als „vor allem bekannt wegen ihrer Selbstmordbombenanschläge und andere gegen Zivilisten gerichtete Angriffe [wem bekannt? Mir ist sie vor allem als die regierende Partei Palästinas bekannt und zweitens als ein gegenseitiges Hilfswerk des Volkes – IS] … die Charta der Hamas ruft zur Zerstörung des Staates Israel auf [während alle wichtigen israelischen Parteien sich an der Zerstörung Palästinas beteiligen – IS] … die Organisation wird von vielen als antisemitisch beschrieben.“ Ist das objektiv? Weiterhin sagt der Eintrag unter anderem: „Die Hamas wird von den USA als terroristische Organisation angesehen.“ Meine Hinzufügung wurde augenblicklich von dem stets wachsamen, für den Fall verantwortlichen zionistischen Offizier entfernt. Die Hamas ist terroristisch, Punktum.</p>
<p>Nur ein unehrlicher Narr oder jemand, der noch nie Wikipedia benutzt hat, kann denken, dass der Plan der Lobby „Wikipedia in eine pro-israelische Richtung abzudrängen, zusammengebrochen ist.“ Der plumpe Verfolger wurde abgeschüttelt, denn CAMERA ist nichts anderes als eine Truppe von Amateuren, extreme jüdische Nationalisten, die etwas als Störfaktor dienen. Sie repräsentieren nicht den jüdischen Mainstream; aber sie spielen eine nützliche Rolle: Sie lassen den Mainstream als gemäßigt erscheinen. Von CAMERA schikaniert zu werden ist wie vom Ku-Klux-Klan schikaniert zu werden – es beweist gar nichts. Sie schikanieren jeden, sogar gemäßigte Zionisten und andere Philosemitenkollegen, die CAMERA-Fanatiker als nicht eifrig genug ansehen, wie etwa Johann Hari, einen englischen professionellen Pilosemiten, der sich kürzlich brüstete: „ Ich habe sowohl in der Finsbury-Park-Moschee als auch unter neonazoistischen Holocaustleugnern verdeckt gearbeitet, um den Judenhass dort zu enthüllen; ich war auf dem Islam-Channel, um den Antisemitismus von Islamisten herauszufordern, ich erhielt einen Haufen Todesdrohungen, in denen man mich ‚einen Judenliebhaber’ nannte.“ Später schweifte er etwas weiter ab und schrieb über israelische Abwässer, die über ganz Gaza ausgeschüttet würden. Anschließend beklagte er sich: „Camera hat gesagt, ich sei ein antijüdischer Bigotter vom Schlage von Joseph Goebbels.“</p>
<p>Nun, da die Amateure sich blamiert haben, bleiben die Professionellen übrig. Wiki ist gegenüber Juden so parteiisch wie der Jewish Chronicle. Das dort gebotene Bild der Welt, wird dank einer Gruppe ständiger und eifriger Herausgeber und Schiedsrichter, in voller Übereinstimmung mit der allgemeinen jüdischen Weltsicht herausgebracht und gestaltet.</p>
<p>Die Freiheit, etwas hinzuzufügen und herauszugeben, ist nur ein Köder, der Millionen unbezahlter Mitarbeiter anzieht. Wenn Wiki wirklich frei wäre, vorausgesetzt, „normale Menschen“ wären dort in der großen Mehrheit, könnten wir erwarten, eine demokratische Weltsicht vorzufinden, nicht eine, die durch eine befangene Minderheit pervertiert ist, aber die wirkliche Wikipedia funktioniert so nicht. Das scheinbare Chaos von Wiki wird streng durch eine Hierarchie von Agenten Smith kontrolliert, die die Wikipedia-Matrix sicherstellen. Sie löschen Bezugnahmen auf jüdische Missetaten, aber unterstreichen jede gute Tat eines Juden. Israel/Palästina ist einfach nur ein Teil dessen, was in Wirklichkeit eine universale Agenda ist. Zum Beispiel blockieren und löschen sie Versuche, die jüdische Herkunft der Gründers der Satanistenbewegung, eines gewissen La Vey (eigentlich Levy) zu erwähnen, obwohl dies seinen Hass gegen das Christentum erklärt. Sie bestehen auf der Unterlegenheit Poincarés gegenüber Einstein, von Jung gegenüber Freud oder Proudhon gegenüber Marx. Jede judenfeindliche Handlung wird aufgezeichnet; jede Aktion von Juden gegen Gojim wird aus diesem organisierten Gedächtnis unserer Generation gelöscht. Diese Herausgeber kommen ohne laienhafte Unterwanderer, Dankeschön, prima klar.</p>
<p>Zeq wurde wegen seiner Indiskretion verbannt, aber der Mann, über den er so bewundernd schrieb, den er als das Rollenmodell für die Lehrlinge beschrieb („arbeite mit ihm und lernt von ihm“), ein idealer, effizienter zionistischer Wikipedia-Herausgeber namens Jayig, ist noch immer dort. Jayig ist nicht einfach nur irgendein Herausgeber; er ist ein Schiedsrichter, was bei Wikipedia wie ein Richter ist. Der Seitenbesitzer selbst bestimmte ihn für diese Position. Er ist ein Agent Smith der Wiki-Matrix. Man kann seine Arbeit bei vielen, vielen Einträgen sehen: Schlau und skrupellos, ist er ein Meister der List und der Täuschung.</p>
<p>Ein weiterer hoher Agent Smith ist Cberlet oder John Foster (Chip) Berlet, die Geißel des Netzes. Er agiert unter vielen Namen. Er ist Mitarbeiter bei der ADL (Anti Defamation League), der jüdischen Gedankenpolizei. Obwohl er vorher abstritt, irgendeine Verbindung mit der ADL zu haben, gab er gegenüber Israeli Foreign Affairs zu, dass er „eine ziemlich herzliche professionelle Beziehung mit der ADL hatte“ und „in Zusammenarbeit mit der ADL recherchiert hatte“. Die jüdische Zeitung Forward aus New York City berichtete, dass Berlet Informationen von antikommunistischen Informanten des FBI direkt an die ADL weitergab. Ace Hayes schrieb: „John Foster ‚Chip’ Berlet war während der letzten fünf Jahre tatsächlich bei jedem Angriff auf unabhängige Kritiker des Imperialen Staates beteiligt, den ein Leser benennen kann.“ Seine Tätigkeit wird von der Ford-Stiftung finanziert. Michael Piper Collins behauptet in seinem monumentalen Buch „Final Judgement“ über die Kennedy-Ermordung, dass Chip Berlet ein CIA-Agent sei. Natürlich wird ein Eintrag über ihn bei Wikipedia vor der Herausgabe bewahrt. Das Schiedskomitee (diejenigen, die Macht und Herrschaft über Wiki besitzen) „gibt zu, Cberlet blind zu verehren“, wie mir ein prominenter Insider berichtete.</p>
<p>Diese Männer sind diskret, sie plappern nicht über ihr Engagement für die jüdische Sache herum; sie verstecken es unter dem Deckmantel bürokratischer Ausdrücke und Abkürzungen. Ihre Unterstützungsmannschaft umfasst einige jüdische „Antizionisten“ wie RolandR. Dies ist in Wirklichkeit der britischer Gewerkschaftsapparatschik Roland Rance, der nichts dagegen hat, mit dem überzeugten antikommunistischen CIA- und ADL-Agenten Berlet und dem eifrigen Zionisten Jayig zusammenzuarbeiten. Soweit zu seinem Antizionismus und Sozialismus! Er und tausende kleiner Möchtergern-Agenten Smith benötigten die blauäugigen Erzzionisten von CAMERA nicht, sie sind schon drin.</p>
<p>Die „Enthüllung“ von EL ist nichts anderes als eine List, eine Doppelbeschattung, die ausgeführt wird, um unser Vertrauen in Wiki zu steigern. Eine ähnliche „double tail“ Operation wurde letztes Jahr durchgeführt als Wiki verkündete, sie habe von der CIA gefertigte Einträge auf einigen Seiten entdeckt. Die sorgfältige Lektüre dieser „Enthüllung“ war sogar noch enttäuschender als die von EI. Der schlimmsten aufgefundene Eintrag über Präsident Ahmadinejad war der hinzugefügte Ausruf „Wahhhhh!“, während „andere Änderungen, die durchgeführt wurden, harmloser sind und sich auf kleine Änderungen am Profil des ehemaligen CIA-Chefs Porter Goss und Berühmtheiten wie Oprah Winfrey beziehen.“ Das ist lächerlich: Der US-Geheimdienst gibt pro Jahr viele Milliarden in seinem Drang nach Beherrschung des Web aus. Ein Bericht sprach kürzlich von 30 Milliarden Dollar, die vom Pentagon für ein „elektronische Manhattan-Projekt“ zur Verfügung gestellt wurden, um das Web zu bekämpfen. Und sie wollen uns glauben machen, dass alle diese Milliarden nur den Ausruf „Wahhhhhh!“ produzierten? Leider ist das nur ein weiterer „double tail“-Stich der üblichen Verdächtigen.</p>
<p><strong>- 2 -<br />
</strong>Die Wiki-Einträge zum Thema Palästina/Israel sind weit davon entfernt „gut belegt, nützlich und objektiv“ zu sein wie die Tölpel von EI behaupten. Bei erneutem Nachdenken – sind sie Tölpel oder willige Kollaborateure? Der Top-Mann bei EI ist Electronic Ali, wie Ali Abunima mit Spitznamen heißt, der Mann, der mit der Hexenjagd gegen „Shamir, den Antisemiten“ begann. Er ist der arabische Strohmann für verschiedene ausschließlich jüdische Organisationen für Palästina, die eher die jüdische Sache fördern und den Antisemitismus bekämpfen. Solche jüdische Körperschaften mögen es, einen willfährigen Shabbesgoi (wie Rosa Luxemburg diese Jungen nannte) als Fassade zu haben, und Ali passt da genau in die Rolle. Sogar dieser Artikel bei Wiki enthielt einige Bezugnahmen auf „bösen Antisemitismus“.</p>
<p>In seinem Angriff auf mich agierte Electronic Ali zusammen mit dem abscheulichen Hussein Ibish, aber seitdem haben die Diebe sich verkracht.</p>
<p><span style="color:#0000a0;">[1]</span> Eine weitere herausragende EI-Person ist oder war Nigel Parry, ein britischer Antisemitismus-Bekämpfer, ihr Webmaster und wahrscheinlich auch ihr zuständiger Vorgesetzter. Nigel Parry ist ein Erzwinger der politischen Korrektheit, und er ist im erlaubten Diskurs über Palästina ein dessen Tore bewachender General, indem er ihn zwischen der harten Likudpartei und der weichen Peace-Now-Bewegung hält. Er erwähnt stolz viele Jahre des Engagements in Sachen Palästina. Nun, unter anderem wegen solcher Typen sieht die palästinensische Sache so aus wie sie es tut.</p>
<p>Wir hätten schon einen Staat haben können, einen einzigen vereinigten Staat Israel/Palästina, nur nicht nach Ansicht solcher Typen. Wenn wir zurückschauen, war das 2001 einige Zeit vor dem 11. September eine mögliche Entwicklung, als meinem Aufruf für „Einen Staat“ von vielen Israelis und Amerikanern Beachtung geschenkt und er von vielen großen amerikanischen Zeitungen unterstützt wurde. Dann begannen diese Männer ihre Verunglimpfungskampagne gegen mich und schreckten die Unterstützer ab. „Shamir ist diskreditiert und marginalisiert“, schrieben sie befriedigt. Für sie spielte es keine Rolle, dass sie zusammen mit mir auch die Idee des „Einen Staates“ diskreditierten und marginalisierten – die einzige mögliche friedliche Lösung für unseren Konflikt.</p>
<p>Die letzte Schlacht wurde auf der Wikipedia-Seite ausgefochten, wo die Ali-Ibish-Partei dem zionistischen Agenten Smith Jayig und dem ADL eigenen Berlet mit dem von der ADL gesponserten Block „antifaschistischer“ e-zines Munition lieferte: Diese sind die britische Searchlight, der norwegische Monitor, die schwedische Expo, die amerikanische trotzkistische Socialist Viewpoint und andere. Gegen diese formidablen Kräfte stellte sich unser wunderbarer Freund Joh Domingo, ein südafrikanischer Kämpfer gegen die Apartheid, sowie unser französischer Freund Omnivore. Sie können die Protokolle der Schlacht lesen unter:<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Talk:Israel_Shamir" target="_blank">http://en.wikipedia.org/wiki/Talk:Israel_Shamir</a>. Sie entschieden, mich zu einem schwedischen Neonazi-Hochstapler zu machen, statt des israelischen Schriftstellers, der ich bin.</p>
<p>Während der ganzen Zeit dieses Kampfes lebte ich in meinem Haus in Jaffa, empfing einen endlosen Strom Besucher, gab zahlreiche Interviews, ging zur Arbeit, traf Menschen – aber ich hätte genauso gut tot sein können. Ich fühlte mich wie Doc Daneeka, eine Figur aus Joseph Hellers witzigem „Catch-22“, der für tot erklärt wurde, als das Flugzeug, in dem er hätte fliegen sollen, abgeschossen wurde. „Ich lebe“, schrie er. „Hier ist das Papier, auf dem steht, dass du tot bist“, antwortete man ihm. Seine Frau „erbte“ sein Vermögen, er wurde aus der Liste gestrichen, man gab keine Essen mehr an ihn aus, und sogar seine Freunde und Kameraden schauten ihn entsetzt an, wenn er auftauchte. Das ist die Macht eines offiziell aussehenden Dokuments – oder einer Webseite die mit blauen Hyperlinks gespickt ist. Auf diese Art habe ich die schreckliche Macht einer Enzyklopädie zu spüren bekommen: Sie spiegelt die Welt nicht wieder, sondern erschafft die Welt vielmehr. Wiki ist mit Tausenden von Seiten verlinkt; egal, ob man bei answers.com nachschaut oder auf einer arabischen englischsprachigen Seite &#8212; man wird zu Wiki mit ihren Lügen geleitet.</p>
<p>Wenn eine Enzyklopädie behauptet, ich sei ein schwedischer Neonazi-Antisemit, kann nichts etwas daran ändern. Ich könnte den ganzen Tag schreien: „Schaut her, ich bin in Jaffa“, aber man würde antworten: „Wir haben hier ein offizielle Schriftstück, das besagt, dass Sie das nicht sind.“ Ich bin Joh Domingo für seine übermenschliche Anstrengung sehr dankbar, aber er konnte die Agenten Smith nicht besiegen. Genauso wenig wie ich. Wenn sie morgen entscheiden, mich zu einem kleinen grünen Marsmännchen zu machen, werden sie damit auch Erfolg haben. Und dann werden sogar deine Freunde hinter dir nach einer fliegenden Untertasse Ausschau halten.</p>
<p>Vor ein paar Tagen sprach ich mit einer Gruppe von indischen Intellektuellen in Delhi, und nachher erhielt ich diesen berührenden Brief von Come Carpentier, einem im Ausland lebenden französischen Schriftsteller, der in der indischen Hauptstadt lebt. Er schrieb: „ Ich möchte Ihnen für diese erleuchtenden, ausgewogenen und immer objektiven, doch leidenschaftlichen, Worte danken, die Sie an jenem Abend fanden … Wenn man Sie reden hört, wird Ihr Ruf als aufwieglerischer Diffamierer Israels, Holocaust-Leugner, Nazi-Apologet usw., usf., den Sie-wissen-schon-wer Ihnen gab, sogar noch besser konterkariert, als wenn man Sie liest … Ganz zu schweigen von den Gerüchten über Sie, dass Sie heimlich ein schwedischer Rechter seien, der sich im Rahmen der internationalen islamfaschistischen Kabale in das Heilige Land eingeschleust habe!“</p>
<p><strong>- 3 -</strong><br />
In gewisser Weise ist eine pro-jüdische Verzerrung bei Wikipedia unvermeidbar, wenn man die jüdische Stellung im westlichen Diskurs, in den Medien und an Universitäten bedenkt. Juden – sogar Menschen, die nur jüdischer Herkunft sind – sind geneigt, einen Diskurs in für sie schmeichelhafter Weise zu berichtigen. Das machten sie vor hundert Jahren und vor fünfhundert Jahren. Vorausgesetzt, sie machen das in einer Richtung, so schaffen sie das einzige Gebilde (abgesehen von der unterminierten Kirche und ihrer Orden), das zu einem Marathon (in den Worten von Zeq) in der Lage ist – d.h. eine Langzeitoperation zu unterhalten.</p>
<p>Vor hundert Jahren finanzierte der New Yorker Rechtsanwalt Samuel Untermeyer die erste Scofield-Bibel mit Kettenverweissystem; seitdem wird die Scofield-Bibel immer wieder neu in noch pro-jüdischeren Ausgaben herausgegeben, und diese bringen Millionen von christlichen Zionisten.</p>
<p>Joachim Martillo schreibt auf seiner Judonia: „Jüdische Anstrengungen ziehen Nutzen aus dem Gedächtnis auf der Ebene von Organnisationen, das in anderen Lobby-Situationen nicht existiert. Die Langlebigkeit jüdischer Bünde und Organisationen kann den israelischen Lobbying-Bemühungen einen Generationen übergreifenden Aspekt geben, den man sonst nicht sieht. Zum Beispiel arbeiteten für Israel eintretende Organisationen fünfzig Jahre lang, um Arabisten im Außenministerium und im auswärtigen Dienst zu delegitimieren und sie durch israelfreundliches Personal zu ersetzten.“</p>
<p>Martillo verbindet das irrtümlich mit einigen spezifisch pro-israelischen Organisationen. Der Erfolg des Zionismus (und damit verbundene jüdische Verbrechen) ist nur das I-Tüpfelchen auf dem „I“ des jüdischen Erfolges. Die Juden engagieren sich in der Fürsprache für Juden, und folglich delegitimieren sie Arabisten oder Priester oder unabhängige Historiker, die die Idee nicht gutheißen, dass Juden in durchweg vorteilhafter Art und Weise etwas Besonderes seien. Der Zionismus ist das Ergebnis des jüdischen Zurechtstutzens der Geschichte, und diese beschnittene Geschichte ist es, die uns gelehrt wird.</p>
<p>Es gibt keine arabischen Scheichs oder russische Oligarchen oder amerikanische Erdölmänner, die bereit sind, irgendein Langzeitunternehmen zu finanzieren, das keine unmittelbare Bedeutung hat. Sie begreifen nicht, dass praktisch jeder Eintrag in einer Enzyklopädie, jedes Lehrbuch, zukünftige Generationen beeinflusst.</p>
<p>Ein korrekter Eintrag über, sagen wir, „Poincaré“ oder „Monotheismus“ oder „persische Invasion“ könnte potentielle Zionisten vor ihrem Größenwahn bewahren.</p>
<p>Wikipedia ist eine großartige Sache für Juden: Menschen aller Nationen aus der ganzen Welt bringen ihre Wissen ein, und dann wird diese Summe in einer Weise zurechtgestutzt, die sie für die pro-jüdischen Gärtner annehmbar macht. Trotz ihres „freien“ Images ist Wikipedia ein fester Bestandteil der immensen, judaisierten Medienholding, und so ist sie genauso unausgewogen wie jede andere Veröffentlichung der Gruppe, die von der New York Times (im Besitz von Sulzberger) und Libération (im Besitz von Rothschild) bis zu Murdochs Hunderten von Zeitungen reicht.</p>
<p><strong>Zusammenfassung</strong></p>
<p>Wikipedia ist wie die New York Times ein wichtiges Organ, aber beide sind in den Händen der Feinde der Freiheit. Manchmal findet man gute und nützliche Einträge in beiden, aber das sind Spuren von Goldstaub, die dort platziert sind, um die Blindgänger aufzuwerten. Auf jeden Fall möchten wir beide demokratisieren, damit beide wirklich demokratisch und zugänglich werden. Bevor das nicht geschehen ist, sollten wir erklären, dass beide Werkzeuge der Bewusstseinskontrolle sind, denen man nicht trauen oder die man nicht für bare Münze nehmen kann. Falls Wiki etwas von seiner Zuverlässigkeit bewahren möchte, muss es seine zionistischen Stützen loswerden. Nicht nur die CAMERA-Kürbisse, sondern die harten Männer in schwarzen Anzügen, die Agenten Smith.</p>
<p>Übersetzung: Friederike Beck</p>
<p><span style="color:#0000a0;">[1]</span> In einem Artikel von Osamah Khalil aus Berkeley nahm EI Ibish verdientermaßen ins Gebet wegen seiner „Verteidigung von Abbas’ Strategie der Respekts und der Unterwürfigkeit gegenüber den USA und Israel. Laut dem von Ibish herausgegebenen Papier ist es nicht Abbas’ Problem, dass er ein korrupter, ineffizienter Führer ist, der versagt hat und den Palästinensern wie ein eifriges, amerikanisches Werkzeug vorkommt, sondern dass er „uninspirierend“ ist und ihm „das Charisma fehlt, auf das sich viele Politiker verlassen, und er ist kein mitreißender Sprecher.“ Ibishs Roman, so EI weiter, „ignoriert absichtlich ein Schlägerregime in der palästinensischen Politik, wie es etwa von Mohhamad Dahlan, Jibril Rajoub und ihresgleichen verkörpert wird.“ Seine Vorstellung eines unabhängigen säkularen palästinensischen Staates ist eine von den USA gestützte Regierung von Dieben und ihren Unterstützern. … Ibish verspottet die Versöhnung zwischen der Fatah und Hamas als „utopisch“, da es seiner Meinung nach keine Alternative zur Herrschaft von Abbas, amerikanische Hypermacht und Israels militärischer und wirtschaftlicher Vormachtstellung im Nahen Osten gebe.“</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ragnaroek.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ragnaroek.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ragnaroek.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ragnaroek.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ragnaroek.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ragnaroek.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ragnaroek.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ragnaroek.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ragnaroek.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ragnaroek.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ragnaroek.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ragnaroek.wordpress.com/43/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ragnaroek.wordpress.com/43/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ragnaroek.wordpress.com/43/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=43&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Mit Sicherheit untergehen</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 11:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ragnaroek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Wir wissen alles über Sie. Sie ahnen nicht, wie viele Spuren Sie täglich hinterlassen.<br />
Wir wissen, wie viel Strom Sie im vergangenen Monat verbraucht haben (eine Zunahme von 12,4 Prozent – das ist bedenklich, beherbergen Sie jemanden?)</p><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=45&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img style="width:274px;height:178px;" height="215" alt="surv" hspace="5" src="http://ragnaroek.files.wordpress.com/2008/09/surv.jpg?w=315&#038;h=215" width="315" align="left" vspace="10" />Politik setzt zunehmend auf Verunsicherung, &#8222;Risiko&#8220; ersetzt den Tatverdacht &#8211; Wenn alle verdächtig sind, müssen alle überwacht werden &#8211; Die neuen Technologien machen es möglich</strong></p>
<blockquote><p><em>Das Leben ist schön, aber unsicher. &#8211; Egon Erwin Kisch</em></p></blockquote>
<p>Wir wissen alles über Sie. Sie ahnen nicht, wie viele Spuren Sie täglich hinterlassen. Einkäufe mit der Rabattkarte, Bestellungen im Internet, Fingerabdrücke beim Beantragen Ihres Reisepasses und ein vollständiges Archiv Ihrer körperlichen Gebrechen bei der Krankenkasse. Wir wissen, wie viel Strom Sie im vergangenen Monat verbraucht haben (eine Zunahme von 12,4 Prozent – das ist bedenklich, beherbergen Sie jemanden?); Sie wurden fotografiert, als Sie am Bankautomaten 1000 Euro abgehoben haben (schon wieder! Wozu so viel Bargeld?); wir wissen, welche Bücher Sie in der Bibliothek ausleihen (wieso haben Sie gerade Noam Chomsky ausgewählt?). Sollten wir Sie näher verdächtigen, können wir Listen all Ihrer Telefonate und E-Mails erhalten, einschließlich Rufnummer, Uhrzeit, Datum, Standort von Anrufer und Angerufenem zu Beginn des Gesprächs sowie die E-Mail- und IP-Adressen von Sender und Empfänger. Unser Geheimdienst kann auf diese Informationen ohne richterlichen Beschluss zugreifen (dank des Vorratsdatenspeicherungsgesetzes). Wir können Ihre Festplatte einsehen, inklusive aller Urlaubsfotos. Und sollten Sie die Unverfrorenheit gehabt haben, in Heiligendamm gegen den G8-Gipfel zu protestieren, besitzen wir auch Ihre Geruchsprobe (keine Angst, wir geben diese nicht außer Haus).</p>
<p>Wir haben Zugriff auf jede Ihrer Erinnerungen, die sich materialisiert hat. Und Ihre Gedanken? Frei sollen die sein? Insoweit Gedanken Folgen haben, Handlungen bewirken, kennen wir auch Ihre Gedanken. Und Gedanken, die zu nichts führen, interessieren uns nicht – sie sind wertlos. Sie dürfen frei bleiben.</p>
<p>Was wir nicht wissen, lohnt des Wissens nicht.</p>
<p><span id="more-45"></span>
<p>Gestern etwa – Sie waren in der Innenstadt, beim Friseur, und auch am Hauptbahnhof, um eine Fahrkarte nach Amsterdam zu erwerben –, wurden Sie zweiundvierzigmal von unseren Kameras erfasst. Sie wurden öfter gefilmt als an Ihrem Geburtstag. Und sollten unsere irdischen Überwachungseinheiten nicht ausreichen, verfügen wir über kosmische Verstärkung: Quick Bird 2, der aus 450 Kilometern auf Sie herabstarrt und mit jedem Bild ein irdisches Quadrat von 16,5 Kilometer Breite erfasst. Oder WorldView-1, der in einer Frequenz von 1,2 Tagen den Globus in 500 Kilometern Höhe umkreist und täglich 750.000 Quadratkilometer abfotografiert. Eines baldigen Tages werden wir die Real-Time-Satellitenbilder mit den Überwachungskameras verschalten. Spätestens dann ist Ihre Welt ein einziger Überwachungsraum.</p>
<p>Sie &#8230; sind &#8230; nackt. Natürlich nicht immer. Manchmal sind Sie – informationstechnisch gesehen – verschleiert. Aber nur, solange Sie nicht unsere Dienstwilligkeit auf sich ziehen. Dann reißen wir Ihnen den Schleier herunter. Ihr Grundzustand ist einer der völligen Blöße. Trotzdem: Machen Sie sich wenig Sorgen. Wieso sollten Sie auch. Sie haben ja nichts zu verbergen. Nur jene mit schmutzigen Geheimnissen müssen die Überwachung fürchten. Sie fallen ja nicht auf. Nein, Sie nicht.</p>
<p><strong>Der Blick durch die Kamera verdächtigt jeden</strong></p>
<p>Doch der Blick durch die Kamera verdächtigt jeden. Jedes Abspielen einer Aufnahme verstärkt das Misstrauen. Das Geheimnishafte zwingt den Objekten der Observierung Illegalität auf. Versuchen Sie mal, vor der Linse einer Überwachungskamera unschuldig zu wirken.</p>
<p><strong>Moralische Crux</strong></p>
<p>Das Verhältnis zwischen Kriminellen und Ordnungsmacht hat sich mit der rasanten technologischen Entwicklung zu Ungunsten des Kriminellen verändert. Heute verfügt die Ordnungsmacht über ein gewaltiges Arsenal, von DNA-Proben bis hin zu fast unsichtbaren Abhörmikrofonen. Fernsehserien wie CSI:Miami faszinieren ob der atemberaubenden Fähigkeiten der Ermittler im Labor. Noch nie schien das natürliche Ende einer Kriminalgeschichte, die Überführung eines Täters so glaubwürdig, ja gar unausweichlich – noch nie war das perfekte Verbrechen so schwierig. Es liegt in der Natur der Ermittlung, dass konkrete Erfolge durch generelle Maßnahmen erzielt werden. Es wäre schön, wenn die Ordnungsmacht so gezielt operieren könnte, dass nur die Verbrecher ihrer Rechte beschnitten werden würden, doch das ist unrealistisch, setzt es doch eine Kenntnis über das Verbrechen voraus, die am Anfang der Ermittlungen schlichtweg nicht vorliegen kann. Also müssen die Rechte vieler eingeschränkt werden, um einige wenige zu überführen – ein Grundsatz, der umso mehr beim Kampf gegen den Terrorismus gilt. Darin liegt die moralische Crux des staatlichen Eingriffs. Um die Gewalt von Einzelnen zu bekämpfen, übt der Staat selbst Gewalt aus. Die völlige Chancenlosigkeit des Verbrechers hätte somit eine Kehrseite: die absolute Macht der Behörden. Dann wäre die Kriminalität keineswegs abgeschafft, sondern vom Individuum auf den Staat verlagert.</p>
<p>Wenn also Ostnostalgiker von der geringen Kriminalitätsrate in der DDR schwärmen, ignorieren sie den verbrecherischen Staat, der diesen Zustand ermöglichte. Nur ein flüchtiger Blick auf die Geschichte des vergangenen Jahrhunderts dürfte jeden überzeugen, dass Staatskriminalität tausendfach schlimmer ist als jegliche Individualkriminalität, dass der Terror Vereinzelter nicht annähernd so verheerend ist wie der Staatsterror. Deswegen gilt ein einfacher Grundsatz: Ein Politiker, der Bürgerrechte abbaut, ist langfristig gefährlicher als ein Terrorist.</p>
<p><strong>&#8222;Für Ihre Sicherheit: rund um die Uhr kameraüberwacht.&#8220;</strong></p>
<p>Wir wollen, dass Sie sicher leben! – wirbt die Polizei auf dem Boden einer U-Bahn-Haltestelle. Und an allen größeren Bahnhöfen sieht man den Aufkleber: &#8222;Für Ihre Sicherheit: rund um die Uhr kameraüberwacht.&#8220; Irgendjemand hat giftgrün danebengekritzelt: Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht. Leben ist permanente Unsicherheit. Wir gehen täglich unzählige Risiken ein, im Straßenverkehr, am Arbeitsplatz, im Umgang mit Mitmenschen, beim Verzehr von Nahrungsmitteln. Würden wir unseren Ängsten freien Lauf lassen, wären wir handlungsunfähig. Gerade die Tätigkeiten, die wir besonders gern ausführen, verzeichnen oft ein hohes Risiko. In unserer Freizeit stürzen wir uns schneebedeckte Abhänge hinunter oder heben von Klippen ab, rasen mit 200 Stundenkilometern über die Autobahn, verreisen in ungesündere Länder und kriminellere Städte. Der mutigste Typ von allen ist natürlich der Heimhandwerker, statistisch betrachtet ein kolossaler Draufgänger, so hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich selbst verletzt oder gar einen tödlichen Unfall erleidet. Wir rationalisieren souverän im Alltag Risiken und stürzen uns mit Bravour in Gefahren, die tausendmal größer sind als jene, vor denen uns der Staat bewahren soll. Und gerade das nennen wir Würde – der Angst die Stirn bieten. Und unsere Würde soll unantastbar bleiben.</p>
<p>Mut, Courage, Contenance sind Werte, die jede menschliche Gesellschaft hochhält – manchmal mehr, manchmal weniger. Wo gilt der Feigling als Vorbild? Betrachten wir unsere Sprache. Wie wortreich und deftig wird jener abgewatscht, dem es an Mut fehlt: Feigherz, Angsthase, Duckmäuser, Drückeberger, Pantoffelheld, Jämmerling, Bangbüchse, Hasenfuß, Kriecher, Leisetreter, Memme, Schlappschwanz, Waschlappen. Keine Frage, wir schätzen den Mut und das aus gutem Grund. Die Angst ist – im Gegensatz zur nützlichen Vorsicht – eine der größten Geißeln des Menschen. Wenn sie sich einmal einnistet, wuchert sie, lässt sich durch kein vernünftiges Wort und keine passende Geste eindämmen, sie durchdringt alles, jedes Gefühl und jeden Gedanken, sie lähmt, sie fällt schwer wie der Schatten eines grausigen Albtraums auf das wache Leben. Wer jemals einen Menschen erlebte, der in Panik gerät, weil er über eine schwebende Brücke gehen muss, der weiß, wie Angst einen – gegen die eigenen Interessen – um sich schlagen lässt, wie sehr Angst einen selbst gefährdet.</p>
<p><strong>Der Feigling als Vorbild?</strong></p>
<p>Angst zu schüren ist also nicht nur kontraproduktiv, sondern hochgradig gefährlich. Wir treiben unseren Kindern nicht die Angst aus, um sie ihnen im Erwachsenenalter wieder einzutrichtern. Und trotzdem instrumentalisiert der Staat immer wieder die Angst, infiziert die Gesellschaft mit ihr, um seine Macht zu bestätigen und zu erweitern. Der Staat ist ein Angstgewinnler. Der Bürger ist ein besonders tragischer Hans im Glück, denn er gibt sein wertvollstes Gut auf und erhält dafür eine Schimäre. Nicht nur kann kein Staat der Welt ihn gegen jedwede Gewalt schützen, sondern er wird potenziell Opfer einer neuen, viel größeren Gewalt, will heißen der Staatsgewalt, die in dem Ausmaße wächst, in welchem der Bürger sich seine Freiheit hat abnehmen lassen. Der deutsche Innenminister behauptet, Sicherheit und Freiheit gingen Hand in Hand. Erst die Sicherheit ermögliche die Freiheit, sagt der Minister mit der ganzen Gravitas seines Amtes und beweist dadurch, wessen Untertanengeistes Kind er ist. Man kann als Politiker auch anders reden: Lassen Sie mich meine feste Überzeugung kundtun, dass die einzige Sache, die wir zu fürchten haben, die Furcht selbst ist – namenloser, unbedachter, ungerechtfertigter Schrecken. So sprach Franklin D. Roosevelt bei seinem Amtsantritt.</p>
<p>Die Freiheit ist nicht nur ein Naturrecht, sondern der Grundzustand des Menschen. Freiheit bedingt Unsicherheit: Weil jeder tun und lassen kann, was er will, kommt es zu Anmaßungen, Konflikten, Bosheiten. Stets nach der Staatsgewalt zu rufen, ist Ausdruck einer Missachtung der eigenen Freiheit, die man erst einmal selbst zu verteidigen hat. Der Überfall in einer S-Bahn, den wir als Mitpassagiere bezeugen, ohne einzugreifen, ist der Lackmustest für unser Rechtsverständnis. Die Verteidigung der Freiheit kann nicht delegiert werden. Zu behaupten, der Staat schaffe unsere Freiheit, stellt die Realität auf den Kopf. Weil aber der Minister so denkt, und er steht keineswegs allein mit dieser Meinung, wird unsere Politik geprägt von einer fatalen Sehnsucht nach Sicherheit, die Wichtigeres überstrahlt: Solidarität, Nachhaltigkeit, Frieden.</p>
<p>Der heutige Staat ist ein Sicherheitsstaat, und hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Wenn die Sicherheit auf symbolischer Ebene bedroht ist – wir alle wissen, dass die Bedrohung durch Terrorismus eine gefühlte Bedrohung ist, denn das Risiko, die Wahrscheinlichkeit also, dass wir einer unseren Ängsten entsprechend großen Gefahr begegnen, ist so gering wie die Chancen für einen Lottogewinn –, muss er besonders auftrumpfen, muss sich aufplustern und aufspielen, muss in Aktionismus und Hysterie verfallen, um seinen Kernbereich zu schützen. Von der zunehmenden behördlichen Ermächtigung profitiert allein der Staat, denn seine Sicherheitspolitik ist für den Bürger im besten Fall ein Nullsummenspiel. Er gewinnt an Sicherheit gegenüber aggressiven Unbekannten, verliert andererseits an Sicherheit gegenüber dem Staat.</p>
<p>Die Befugnisse der Polizei und der Geheimdienste werden erweitert, die Rechte von Verdächtigen eingeschränkt, das Gerichtssystem entmenschlicht, weil der &#8222;Feind&#8220; keine Rechte haben soll. Schon die Sprache offenbart – wenn verstärkt von &#8222;Terrorverdächtigen&#8220; gesprochen wird – die Verrenkung. Eigentlich sind Verdächtige nach unserer Rechtsauffassung immer auch Unschuldige, aber der vordere Teil dieses rhetorischen Repetiergewehrs weist schon in Richtung Gewahrsam, Sondergericht und Folter. Da die Nato-Staaten einen &#8222;Krieg gegen Terror&#8220; führen, einen endlosen Krieg, denn er wird gegen einen amorphen Gegner geführt, ist ein Terrorverdächtiger einer von jenen, die unser Leben und unsere Welt bedrohen. Dieses Wort, so aggressiv wie seine Suggestion, setzt die Menschenrechte gleich in Klammern.</p>
<p><strong>Wo die nächste Bombe losgeht</strong></p>
<p>Neuerdings lässt man immer wieder Versuchsballons steigen, die moralisch äußerst knifflige oder gar unlösbare Situationen heraufbeschwören, so wie einst der Kriegsdienstverweigerer hinterlistig gefragt wurde, ob er denn zusehen würde, wie jemand im Park seine Mutter vergewaltigte. Ein verhafteter &#8222;Terrorverdächtiger&#8220; weiß, wo die nächste Bombe losgehen wird, aber er will es uns nicht sagen. Die Bombe soll in einer Schule explodieren. Denken Sie an Ihre eigenen Kinder, es könnte deren Schule treffen – und da wollen Sie uns ein wenig Folter verweigern? Und wie ist es mit dem Flugzeug, das gekapert wurde und nun auf die Frankfurter City zufliegt, wo ein Einschlag Hunderte oder gar Tausende von Menschen töten wird. Das soll nicht abgeschossen werden? Das Nützliche an diesen ethischen Zwickmühlen ist, dass niemand unbeschadet aus ihnen herauskommen kann. Unbestritten ist, dass sie nicht den Normalfall darstellen, und dass wir die Frage, wie wir unser Zusammenleben organisieren wollen, welche Werte wir unbedingt verteidigen möchten, nicht von dramatischen Zuspitzungen abhängig machen sollten. Wenn die Ausnahme die Regel bestätigt, dann steht die Ausnahme außerhalb der Regeln. Ein Gemeinwesen, das versucht, jede Ausnahme regulierend zu erfassen, wäre ein bürokratischer Wahnapparat.</p>
<p>Juristen nennen solche heraufbeschworenen Gefahren abstrakt. Der Übergang von konkreter zu abstrakter Gefahr ist schwerwiegend. Bei der konkreten Gefahr wartet man ab, bis der Notfall eingetreten ist, um ihn dann möglichst sinnvoll zu bekämpfen. Bei der allgemeinen Gefahr wird die Prävention das oberste Motiv staatlichen Handelns. Um jeden Notfall zu verhindern, wird der Notstand eingeführt. Nach dem brutalen Überfall auf einen Rentner in München rief der Münchner Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer aus: &#8222;Wer Videoüberwachung und die polizeiliche Erhebung von Telefonverbindungsdaten infrage stellt, macht unsere Gesellschaft ein Stück weit unmenschlicher.&#8220; Denn er bereitet der Gewalt den Weg, indem er das Entdeckungsrisiko für Gewalttäter stark reduziert. Folgt man der Argumentation des Polizeipräsidenten, die ein Junktim zwischen Überwachung und Menschlichkeit konstruiert, wäre der absolute Überwachungsstaat der menschlichste aller möglichen Staaten und Orwells 1984 eine positive Utopie.</p>
<p>Der einzige Schutz, der dem Bürger zugesprochen wird, versteckt sich in dem Wort: verhältnismäßig! Das Eingreifen der Behörden soll verhältnismäßig ausfallen, die Freiheit soll verhältnismäßig eingeschränkt werden. Heribert Prantl gibt in der Süddeutschen Zeitung pointiert zu bedenken: &#8222;Wer zweifelt daran, dass die Sicherheitsbehörden im Zweifel nie an der Verhältnismäßigkeit zweifeln.&#8220; Der Präventivstaat ist ein Nimmersatt. Der Bürger braucht keinen Schutz durch den Staat, sondern Schutz vor dem Staat. Spinoza hat dieses Phänomen in seinem unvollendeten Tractatus Politicus auf den Punkt gebracht: Jene, die insgeheim die Angelegenheiten des Staates vorantreiben, halten diese unter ihrer Kontrolle, und so verschwören sie sich nicht nur gegen den Feind in Zeiten des Krieges, sondern auch gegen die Bürger in Zeiten des Friedens.</p>
<p><strong>Bei Gewitter einzuschränken</strong></p>
<p>Und schon verfassen Juristen Wehrfibeln, um den Gefahren des Terrorismus zu begegnen. Staatsrechtler wie zum Beispiel Otto Depenheuer, Autor von Selbstbehauptung des Rechtsstaates, betrachten die Freiheitsrechte des Bürgers als provisorisch, gültig bei Sonnenschein und Spaziergang, doch umgehend einzuschränken bei Gewitter – das Menschenrecht als Regenschirm, der einbehalten wird, wenn man ihn wirklich benötigt. Sicherheit sei die wichtigste Aufgabe des Staates, alles andere gilt Juristen wie Depenheuer als &#8222;Draperie&#8220;. Der Staat erlebt seine wahre Erfüllung im Ernstfall, wenn von allen Bürgern Opfer gefordert sind. Nur so könne der Staat gegenüber den Terroristen die Zähne fletschen. Man kann geradezu spüren, wie die Muskelspiele des Juristen die Selbstmordattentäter einschüchtern. Ein Blick auf den totalitären Staat Saudi-Arabien müsste solche staatsrechtlichen Bodybuilder eines Besseren belehren – denn dort werden mehr Attentate und Bombenanschläge verübt als in Deutschland, obwohl die Polizei über alle Macht verfügt, und Feinden des Staates ohne viel Federlesen der Kopf abgehackt wird.</p>
<p>Vertreter solcher Standpunkte sind Staatsgroupies, deren Libido sich an Allmachtfantasien entzündet. Skeptiker, die sich für soziale Gerechtigkeit, diskursive Abwägung oder allgemein Menschenrechte einsetzen, seien verantwortungslose, auf sich selbst bezogene und völlig weltfremde Schwächlinge! Da haben wir den Feiglingsvorwurf wieder. Nur mit umgekehrten Vorzeichen. Das Problem liegt laut Professor Depenheuer im &#8222;Lebensgefühl einer saturierten und hedonistischen Erlebnis- und Spaßgesellschaft&#8220;.</p>
<p>&#8222;Wieso ist der Staat so bedroht?&#8220;, werden Sie wahrscheinlich fragen, wenn Sie Wein lieber als Waffen mögen und die Tanzfläche freudiger betreten als den Exerzierplatz. Weil wir neuerdings einen &#8222;asymmetrischen Krieg&#8220; führen, antworten Depenheuer und Konsorten. Ha, da haben Sie es. Während Sie Ihr leckeres Eis geschleckt und in den Tag sinniert haben, ist ein völlig neuartiger Krieg ausgebrochen. Die Liste reicht von Kontaktsperre, Einsatz der Bundeswehr im Innern, Rasterfahndung, Online-Durchsuchung, Erfassung biologischer Merkmale über weitreichende Videoüberwachung und Abhörung bis &#8222;Internierung potenziell gefährlicher Personenkreise&#8220; und beinhaltet sogar die &#8222;rechtsstaatlich domestizierte Folter&#8220;. Depenheuers Antwort auf die Frage &#8222;Muss der Staat auch seinen Feind als Rechtssubjekt achten?&#8220; lautet entschieden: &#8222;Nein!&#8220; Zustimmend zitiert er den emeritierten Verfassungsrechtler Gerd Roellecke: &#8222;Feinde bestraft man nicht. Feinde ehrt und vernichtet man.&#8220; Wenn Ihnen bei solchen Überlegungen schlecht wird, sind Sie kein Feigling, sondern Besitzer eines gesunden Freiheitsverstandes. Sie werden sich fragen, wieso ich auf einem dubiosen Kölner Professor herumreite. Aus keinem anderen Grund, als dass Otto Depenheuer Berater von Wolfgang Schäuble ist, seines Zeichens Innenminister einer noch freiheitlichen Bundesrepublik Deutschland. Schäuble riet der Öffentlichkeit in der Zeit vom 19.Juli 2007, Depenheuer zu lesen, um sich &#8222;einen aktuellen Stand zur Diskussion zu verschaffen&#8220;. Der aktuelle Stand sind juristische Märsche, die in den Totalitarismus blasen.</p>
<p>Ich weiß, wovon ich spreche. Denn ich habe das seltene Privileg, die Familiengespräche aus meiner Kindheit heute nachlesen zu können, dank der bulgarischen Staatssicherheit. An einem sonnigen Herbsttag Anfang der 1970er-Jahre rückten 27 Mitarbeiter der Staatsicherheit an, nachdem sie alle Bewohner des vierstöckigen Hauses weggelockt hatten – der Hauptverdächtige, mein Onkel, wurde auf Dienstreise geschickt, die anderen Bewohner zum Komsomol und zur Polizei gerufen –, dann wurde der gewaltige Generator des nahegelegenen Innenministeriums angeworfen, sodass die Stasileute unter einem schützenden Brummen klandestin in allen Zimmern unserer Wohnung Löcher bohren, Kabel ziehen und Wanzen installieren konnten. Nichts von der zarten Unauffälligkeit, mit der die Stasi bei der Bewachung in dem Erfolgsfilm &#8222;Das Leben der anderen&#8220; vorgeht. Jahrelang wurde jedes Gespräch, das meine Großmutter, meine Tante, mein Onkel und ihre Gäste führten, aufgenommen, abgehört, abgeschrieben und abgelegt. Zu Beginn der Lektüre steht man im Bann der Lächerlichkeit des Ganzen. Doch je länger man sich durch diese Gesprächsprotokolle liest, desto mehr beschleicht einen das Gefühl, dass etwas verheimlicht wird, desto wacher achtet man auf versteckte Hinweise, auf unterstellte Codierungen.</p>
<p>Die Paranoia der Staatsmacht steckt einen nachträglich an. Und als mein Onkel eines Tages unvermutet aus dem Land flieht, schwört meine Tante meine Großmutter darauf ein, bei den bevorstehenden Verhören auszusagen, sie hätten nichts gewusst. Die Ironie dieser Selbstschutzstrategie war, dass meine Tante tatsächlich nichts wusste. Mein Onkel hatte ihr nichts gesagt, um sie zu schützen. Die verbalen Folgen ihrer Verwirrtheit lassen sie Satz um Satz schuldiger erscheinen. Sie wurde für drei Jahre in ein Dorf in der tiefsten Provinz verbannt.</p>
<p><strong>Wie viel Sicherheit brauchen wir?</strong></p>
<p>Die entscheidende Frage ist: Wie viel Sicherheit brauchen wir? Trotz gegenteiliger Behauptungen der Innenminister – es gibt kein &#8222;Grundrecht auf Sicherheit&#8220;. Vieles von dem, was kulturell dynamisch ist, was unser Dasein beglückt und unsere Entwicklung befruchtet, erwächst aus Zuständen der Unsicherheit. Eine kritische Menge an Fatalismus ist notwendig, um sich gegen totalitäre Ansprüche zu wappnen. Eine freie Gesellschaft, die frei bleiben will, muss mit Risiken umgehen können, muss Gefahr als Teil des Lebens hinnehmen. Ist absolute Sicherheit überhaupt gut? Oder gehört sie nicht eher zu jenen Utopien, die an Attraktivität verlieren, wenn man sich ihre Folgen genauer vorstellt – wie die Unsterblichkeit. Absolute Sicherheit hieße völlige Erstarrung. Wir leben von Wandel, von Verlust und Vergehen, von Überraschung und Überrumpelung, von den immer wieder neuen Anforderungen an unsere Anpassungsfähigkeit. Eine Welt der endgültigen Sicherheiten wäre keine lebenswerte Welt.</p>
<p>(Ilija Trojanow/DER STANDARD/Album, Printausgabe, 15./16.3.2008)</p>
<p><em>Ilija Trojanow, geb. 1965 in Sofia. Der Schriftsteller und Verleger studierte in München Jus und Ethnologie. Er lebte lange in Afrika und Indien. 1996 erschien sein erster Roman &#8222;Die Welt ist groß und Rettung lauert überall&#8220;; zuletzt &#8222;Der entfesselte Globus&#8220;.</em></p>
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		<title>Hängt sie höher!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 11:21:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ragnaroek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzhyänen]]></category>

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		<description><![CDATA[DRINGENST ZUM LESEN EMPFOHLEN! Äußerst interessanter Artikel eines quasi iNSIDERS über die Verquickungen der internationalen Finanzwelt! von Israel Shamir 25.09.2008 &#8211; Sieben Jahre nach 9/11 werden wir Zeugen eines anderen, viel größeren, und weitaus erfreulicheren Zusammenbruchs. Wir erleben derzeit den Zusammenbruch der amerikanischen Finanz-Pyramide. Es hat etwa 20 Jahre gedauert, die Pyramide zu errichten, aber [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=41&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><font color="maroon">DRINGENST ZUM LESEN EMPFOHLEN!</font></strong></p>
<p><strong><font color="maroon">Äußerst interessanter Artikel eines quasi iNSIDERS über die Verquickungen der internationalen Finanzwelt!</font></strong></p>
<p><img style="width:242px;height:345px;" height="391" alt="hang em high" hspace="5" src="http://ragnaroek.files.wordpress.com/2008/09/hang-em-high-1.jpg?w=265&#038;h=391" width="265" align="left" vspace="10" />von Israel Shamir</p>
<p>25.09.2008 &#8211; Sieben Jahre nach 9/11 werden wir Zeugen eines anderen, viel größeren, und weitaus erfreulicheren Zusammenbruchs. Wir erleben derzeit den Zusammenbruch der amerikanischen Finanz-Pyramide.</p>
<p>Es hat etwa 20 Jahre gedauert, die Pyramide zu errichten, aber der Zusammenbruch benötigte nur ein paar Wochen. Was wir erleben, ist wunderbar, ohne wenn und aber. Der amerikanische Aktienmarkt erlebte Höhenflüge, als &#8222;sie&#8220; Bagdad und Belgrad bombardierten. Die Börsen gingen hoch, als &#8222;sie&#8220; Moskau ausraubten und Peking auspressten. Als es für &#8222;sie&#8220; gut lief, hatten &#8222;sie&#8220; genügend Geld, um im Irak einzufallen, den Iran zu bedrohen und die Palästinenser zu strangulieren. Kurz gesagt, was gut für &#8222;sie&#8220; war, war schlecht für uns. Jetzt sollen &#8222;sie&#8220; ihre eigene Medizin schlucken!</p>
<p>&#8222;SIE&#8220; sind nicht die Amerikaner, und &#8222;WIR&#8220; sind nicht der Rest der Menschheit. &#8222;SIE&#8220; sind ein kleiner Splitter der amerikanischen Bevölkerung. Es ist die &#8222;werd-schnell-reich&#8220; Bande, meistens wohnhaft an der &#8222;East-Side&#8220; Manhattans und ähnlichen Orten.</p>
<p><span id="more-41"></span>
<p>In den vergangenen zwanzig Jahren wurden gewaltige Summen nach oben umgeschichtet, in die Taschen von wenigen, gierieng Bestien. Während die Mehrheit der Amerikaner ihre Kinder nicht mehr studieren lassen konnte, kauften sich die Gemästeten Villen in Florida und Häuser in Tel Aviv. Schlimmer noch, sie kauften mit den ergatterten Milliarden die Medien, um die amerikanische Demokratie auszuhöhlen und um die amerikanischen Soldaten für sie Kriege an fernen Orten der Welt führen zu lassen. Ein Großteil des gestohlenen Geldes wurde von Israel aufgesaugt, wo die Immobilien-Preise astronomische Höhen erreichten, und noch immer steigen.</p>
<p>Sie hatten es gut, und sie waren stolz darauf, daß die Finanzstatistiken der Welt in verschlossenen Büros der Herren Henry Paulson (US-Finanzminister), Ben Bernanke und Alan Greenspan (FED-Chefs) von Maurice Greenberg, Chef der A.I.G., zusammengezimmert wurden.</p>
<p>Sie errichteten ihre eigene Welt, umgeben von Lehman Brothers, Merrill Lynch, Goldman Sachs, Marc Rich, Michael Milken, Andrew Fastow, George Soros, usw. Ihre aufregende neue Welt von Lexus (neuer Luxus) und Nexus (Seilschaften) wurde von Tom Friedman von der New York Times glorifiziert. Sie verteilten die Nobelpreise für Wirtschaft an Myron Scholes und Robert C. Merton, die stolzen Direktoren des Aufsichtsrats bei dem berüchtigten &#8222;Long Term Capital Management Hedge Fund&#8220;, der von der Notenbank von New York mit 3,6 Milliarden Dollar gerettet werden musste. Präsident Bush belohnte die beiden für ihre Undurchschaubarkeit, indem er sie von der Bürde der Steuerschuld befreite. Doch jetzt sollen sie für all den Spaß, den sie hatten, bezahlen.</p>
<p>Sie haben eure echten Dollars genommen und euch Spielgeld zurückgegeben. &#8222;Ihr habt uneinlösbare, zinslose Zahlungsversprechen auf Banknoten der FED erhalten. Diese Banknoten der FED sind lediglich vom Vertrauen der Leichtgläubigen gedeckt, durch nichts anderes&#8220;, wie es ein Internet-Wissender ausdrückte. Der Untergang der amerikanischen Arbeiterschaft, ja selbst der Mittelschicht, ist unausweichlich geworden. Die Ängste vor dem großen &#8222;Hadron Collider&#8220; (Teilchenbeschleuniger in Genf), daß aus der Erde ein großes schwarzes Loch wird, rührte aus dem Untergangsgefühl, daß die unglaublichen Reichtümer Amerikas in einem schwarzen Loch verschwunden sind.</p>
<p>Dies ist nicht der erste Trick zum Vertrauensmißbrauchs in der US-Geschichte: Jay Gould und Joseph Seligman verursachten den &#8222;Schwarzen Freitag&#8220;, den Einsturz des Aktienmarktes im späten 19. Jahrhundert. Und Jacob Schiff verursachte den notorischen &#8222;Schwarzen Donnerstag&#8220;, die Panik und eine landesweite wirtschaftliche Depression nach sich zog. [1] Seligman war auch der Drahtzieher der Panama-Affäre, ein Aktienschwindel der sprichwörtlich in die französische Geschichte einging. Der Betrug wurde von zwei Juden, deren Familien aus Deutschland kamen, arrangiert. Jacques Reinach und Cornelius Herz kauften dafür Parlamentarier. Während Reinach sich politisch &#8222;rechts&#8220; profilierte, bei den &#8222;Republikanern&#8220; jener Tage, war Herz &#8222;links&#8220;, bei den &#8222;Demokraten&#8220; aktiv. Wikipedia zitiert Hannah Arendt, die schrieb, daß die Mittelsmänner zwischen der Geschäftswelt und der Politik sozusagen ausschließlich Juden waren. Diese warmherzige Umarmung zwischen Staat und Wirtschaft war das Rezept für die Katastophe.</p>
<p>Offensichtlich haben sich die Dinge seit dieser Zeit etwas verändert. Heute handelt es sich bei den Mammoniten um unterschiedliche Glaubensrichtungen, selbst die christliche Wissenschaft ist vertreten, wie das Beispiel <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Paulson#Career_highlights" target="_blank">Henry (Hank) Paulson</a> zeigt. Sein Vermögen wird auf 700 Millionen Dollar geschätzt und seine Karriere bei Goldman Sachs (Aufsichtsratsvorsitzender von 1998-2006) gab den Ausschlag für seine Nominierung als US-Finanzminister.</p>
<p>Nur ihre Hingabe zum Gott der Gier hat sich nicht verändert. In einer Welt des idealen Kapitalismus (Marktwirtschaft), hätten diese Glorifizierten für ihre Taten einen hohen Preis bezahlt. In dem sehr unterhaltsamen Roman &#8222;Carter besiegt den Teufel&#8220;, von Glen David Gold, wurden solche Typen von einer willensstarken Connecticut Bevölkerung gefedert und geteert. Die Handlung spielt etwa um 1670. Der Roman handelt von einem Gierigen, der eine ganze Schiffsladung von Importprodukten mit der kriminellen Absicht gekauft hatte, schnell reich zu werden, indem er seine Landsleute auszunehmen gedachte. Heutzutage erhalten solche Kriminelle eine Medaille von der neo-liberalen Milton-Friedman-Stiftung verliehen, werden von der JINSA (Jewish Institute for National Security Affairs) geehrt und von der Harvard Business School als leuchtende Beispiele vorgezeigt.</p>
<p>Jetzt versuchen sie, ihre Macht über die Regierung zu nutzen, um die von ihnen verursachten Verluste auf die normale Bevölkerung Amerikas abzuwälzen. Es spielt keine Rolle, wie das Abkassieren jeweils genannt wird. Ob &#8222;Verstaatlichung&#8220;, &#8222;Privatisierung&#8220; oder &#8222;Rettung&#8220;, am Ende wird die Bevölkerung immer ärmer und die kommenden Generationen von Steuerzahlern müssen dafür bluten. Aber die Täter, die die Pyramide errichtet haben, kommen ungestraft davon. Sie werden in ihren Burgen einen ruhigen Lebensabend verleben, denn IHRE Investments sind, wie immer, gesichert und geschützt.</p>
<p>Die Amerikaner wurden als Trottel behandelt, sie waren so leicht auszunehmen. So leicht wie die ungebildeten <a href="http://www.imf.org/external/pubs/ft/fandd/2000/03/pdf/jarvis.pdf" target="_blank">Albaner</a> vor ein paar Jahren. Schlimmer noch, die Albaner griffen zu den Gewehren, um den amerikanischen Räubern die Reichtümer des dortigen Bodens auszuhändigen. Die Gierigen bekamen alles im Schlaf, aber die Methode war dieselbe wie eh und jeh.</p>
<p>Die Amerikaner haben ein Recht darauf zu erfahren, wer sie und ihre Kinder ausgeraubt hat: Es handelt sich um jene Männer, die in den letzten zwei Jahrzehnten so demonstrativ reich geworden sind. Sie sollten für ihre Verbrechen bezahlen. Und wenn die Regierung, der Präsident, Kongreß und Senat, die Demokraten und Republikaner sich weigern, das Recht durchzusetzen, dann müssen die Normalbürger Amerikas selbst handeln, so wie ihre Yankee-Vorfahren in Connecticut das Recht in die eigenen Hände genommen hatten. Also, federt und teert sie, liberal. Sollte das nicht helfen, hängt die Bastarde an den Straßenlaternen auf.</p>
<p>Heute ist die Zeit, sich zu erinnern, warum die Gründerväter Amerikas dem Volk das unverbrüchliche Recht in der Verfassung einräumten, Waffen zu tragen (Second Amendment). Gott sei Dank hat es die ADL noch nicht geschafft, dieses Grundrecht abzuchaffen. Die Waffen sind nicht für Räuber gedacht, sie sind dazu da, Gerechtigkeit zu schaffen, wenn alle anderen Mittel versagt haben. &#8222;Aux armes&#8220;, zu den Waffen, riefen die Franzosen, als sie diese Betrüger ihrer Bestrafung zuführten. Amerika besitzt eine große Tradition in der Durchsetzung sofortiger Gerechtigkeit. Der Ruf aus der Pionierzeit lautete &#8222;hängt sie höher&#8220;. Beachtet ihn jetzt! (Diesem Ruf wurde der berühmte Western-Film &#8222;Hang &#8216;em Higher&#8217; mit Clint Eastwood gewidmet)</p>
<p>Holt die amerikanischen Soldaten zurück von den unnützen Kriegen in entlegenen Gebieten der Erde. Der wirkliche Feind der US-Soldaten ist ihr eigenes Land. Laßt uns den imperialen Krieg in einen Bürgerkrieg verkehren, gegen die gierigen Bastarde. Anstatt die ausgebluteten Steuerzahler weiter auszupressen, sollte Amerika zu einer Milliardär-Freien-Zone gemacht werden! Die Milliardäre, die gierigsten Ratten überhaupt, haben den meisten Reichtum aus der Pyramide gewonnen. Macht sie jetzt arm, laßt sie verelenden. Konfisziert ihre Bankkonten. Das Verschwinden von Billionen von Dollar von ihren elektronischen Bankkonten wird den Wert des Dollars in die Höhe treiben. Eure Gehälter werden wieder aus richtigem Geld bestehen!</p>
<p> Wenn wir annehmen, daß mehr als die Hälfte aller Milliardäre stolze Mitglieder der Israel-Lobby sind, dann wissen wir, daß solche Maßnahmen das Problem im Mittleren Osten lösen würden. Um sicher zu sein, pfändet das gesamte Vermögen der Pyramiden-Bauer. Die Vermögen von Paulson und Bernanke, die von den Chefs von Merril Lynch und Goldman Sachs, und das Vermögen von Präsident Bush, der das alles möglich machte. Dann wird Friede in Palästina, in Afghanistan und im Irak einkehren, und die Amerikaner werden wieder stolz auf ihr Land sein können. Diese Massenpfändungen werden Amerika die Demokratie zurückbringen: die nächsten Präsidenten werden nicht mehr auf den Knien vor die AIPAC rutschen müssen, um ihren Lehnseid zu leisten. Der Sieg über die Gier wird die Menschen wieder zu Gott führen. Der abgeworfene Ballast würde eine nationale Krankenversorgung, Rentensicherung und eine angemessene Schulbildung für alle garantieren. Was jetzt im Zuge des Finanzzusammenbruchs geschah, ist nicht nur eine Katastrophe, sondern auch eine einzigartige Gelegenheit, die Krankheiten Amerikas zu heilen. Greift diese Gelegenheit beim Schopfe!</p>
<p>Und das möchte ich der Welt außerhalb Amerikas gerne sagen: Werft kein gutes Geld schlechtem hinterher. Lehnt das verführerische Schnurren Washingtons ab. Zieht einen Schlußstrich, denn eure Geldanlagen in den USA sind sowieso verloren. Solltet ihr noch etwas bekommen, um so besser, aber verschwendet kein neues Geld und keine Anstrengungen mehr, retten zu wollen, was nicht mehr zu retten ist. Ihr könnt ein Vermögen von unschätzbarem Wert für das Verlorene gewinnen, nämlich eure Freiheit und Unabhängigkeit. Ein unterminierter Dollar bedeutet, daß eure Wirtschaft funktioniert. Der Zusammenbruch der Pyramide wird euch frei machen!</p>
<p>[1] Benjamin Ginsberg, The Fatal Embrace: Jews and the State, University of Chicago Pres, Chicago 1993, p 73</p>
<p>Fundstück bei <a href="http://www.israelshamir.net/English/Hang.htm" target="_blank">&#8222;The Writings of Israel Shamir&#8220; </a> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ragnaroek.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ragnaroek.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ragnaroek.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ragnaroek.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ragnaroek.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ragnaroek.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ragnaroek.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ragnaroek.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ragnaroek.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ragnaroek.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ragnaroek.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ragnaroek.wordpress.com/41/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ragnaroek.wordpress.com/41/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ragnaroek.wordpress.com/41/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=41&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Es wird Zeit, Stellung zu beziehen!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 08:58:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ragnaroek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlich gesehen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Schreckensmeldungen]]></category>
		<category><![CDATA[schrecklich]]></category>
		<category><![CDATA[Systemmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ursprünglich wollte ich nur der eigenen Eitelkeit frönen und mir auch nen Blog zulegen, aber es scheint, als wenn ich so langsam Bluthöchstdruck bekomme, wenn ich mir die alltäglichen "Schreckensmeldungen" der Systemmedien anschauen muß, innerlich weiß, wie manipuliert alles ist und ich, zumindest theoretisch weiß wie erstunken, schrecklischst verdreht und erlogen diese "Nachrichten" sind!<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=22&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich wollte ich nur der eigenen Eitelkeit frönen und mir auch nen Blog zulegen, aber es scheint, als wenn ich so langsam Bluthöchstdruck bekomme, wenn ich mir die alltäglichen &#8222;Schreckensmeldungen&#8220; der Systemmedien anschauen muß, aber innerlich weiß, wie manipuliert alles ist und ich, zumindest theoretisch, auch weiß wie erstunken, schrecklischst verdreht und erlogen diese &#8222;Nachrichten&#8220; sind!</p>
<p>Es wird also Zeit, mich zu betätigen, um mir selbst ein Ventil zu schaffen!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ragnaroek.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ragnaroek.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ragnaroek.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ragnaroek.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ragnaroek.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ragnaroek.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ragnaroek.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ragnaroek.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ragnaroek.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ragnaroek.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ragnaroek.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ragnaroek.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ragnaroek.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ragnaroek.wordpress.com/22/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=22&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>TOD AM WÖRTHERSEE</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Oct 2006 09:43:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ragnaroek</dc:creator>
				<category><![CDATA[BRD]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ragnaroek.wordpress.com/2006/10/06/milliardar-flick-gestorben/</guid>
		<description><![CDATA[Zitat aus Spiegel Online von Heute: Milliardär Flick gestorben Sein Name war das Synonym für die Einmischung der Wirtschaft in die Politik, für die &#8222;gekaufte Republik&#8220;: Jetzt ist der Milliardär und frühere Industrielle Friedrich Karl Flick im Alter vom 79 Jahren gestorben. Hamburg/Wien &#8211; Friedrich Karl Flick war das Symbol für das große Geld, eine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=15&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zitat aus <a title="Flick" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,441110,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> von Heute:</p>
<p><strong>Milliardär Flick gestorben</strong></p>
<p><strong><img height="144" alt="flick" hspace="5" src="http://ragnaroek.files.wordpress.com/2008/09/flick.jpg?w=109&#038;h=144" width="109" align="left" vspace="10" />Sein Name war das Synonym für die Einmischung der Wirtschaft in die Politik, für die &#8222;gekaufte Republik&#8220;: Jetzt ist der Milliardär und frühere Industrielle Friedrich Karl Flick im Alter vom 79 Jahren gestorben.</strong></p>
<p><strong>Hamburg/Wien</strong> &#8211; Friedrich Karl Flick war das Symbol für das große Geld, eine schillernde Unternehmerfigur. Über Jahrzehnte hinweg bestach der Flick-Konzern Parteien in Deutschland und geriet darüber in die Schlagzeilen &#8211; die &#8222;Flick-Affäre&#8220; um Spenden- und Schmiergelder erschütterte Anfang der achtziger Jahre die Republik. Aus den Kassen des Unternehmens flossen Millionenzahlungen an CDU, CSU, SPD und FDP.<br />
In Flicks Besitz befand sich eine der größten deutschen Industriegruppen. Er trennte sich davon Mitte der achtziger Jahre. Der ehemalige Unternehmer, Investor und Milliardär sorgte auch nach dem Verkauf seines Imperiums für Schlagzeilen, vor allem in der Regenbogenpresse: Nach zwei geschiedenen Ehen heiratete er 1990 die 30 Jahre jüngere Ingrid Ragger und zog vier Jahre später aus steuerlichen Gründen nach Österreich. Der Abschied des Großsteuerzahlers schmerzte die deutschen Finanzbehörden besonders: Er bedeutete Einnahmeausfälle von jährlich 100 Millionen Mark (51 Millionen Euro).</p>
<p><span id="more-15"></span>
<p>Der öffentlichkeitsscheue Flick, 1927 in Berlin geboren, trat 1957 als promovierter Kaufmann in den Konzern seines Vaters ein. Dieser war nach dem Krieg von einem US-Militärgericht zu sieben Jahren Haft verurteilt worden, von denen er drei Jahre verbüßte. Flick war einer der größten Waffenlieferanten für das NS-Regime und galt als einer der treuesten Anhänger Adolf Hitlers. Doch gelang es ihm ein zweites Mal, ein Industrieimperium aufzubauen.</p>
<p>Um Stahlfirmen, den Papierhersteller Feldmühle, Dynamit Nobel und ein Paket von Daimler-Benz-Aktien hatte Flick eine mächtige Industriegruppe geschmiedet. Nach dem Tod seines Vaters und nach internen Familienstreitigkeiten wurde &#8222;FKF&#8220;, wie man Flick kurz nannte, 1975 alleiniger Chef des Düsseldorfer Konzerns. Flick junior erbte 1972 das Vermögen seines Vaters &#8211; heute beträgt der Wert etwa sieben Milliarden Euro.</p>
<p>Zu den Reichtümern des &#8222;bekennenden Steuerflüchtlings&#8220; (Flick), der 1985 etliche Beteiligungen &#8211; unter anderem an Daimler-Benz, Dynamit Nobel, Krauss-Maffei &#8211; für 5,4 Milliarden Mark verkaufte, gehörten Residenzen in Wien, Palm Springs und Düsseldorf, am Bodensee, auf den Bermudas, an der Côte d&#8217;Azur und im Münchner Herzogpark (mit Panzerfenstern und einer Terrasse zur Isar hin).</p>
<p>Das manager magazin schrieb im Oktober 2005 in einem Flick-Porträt, der Milliardär verfüge &#8222;über Aktien von mehreren Kilogramm Gewicht, ein Forstgut in der Steiermark und ein Jagd- und Schießrevier im Burgenland&#8220;. Außerdem besitze er die &#8222;fünft- oder siebtgrößte Kunstsammlung der Welt, die aber noch niemand nachgemessen hat&#8220;.</p>
<p>An der Seite von &#8222;FKF&#8220; hatte sich Eberhard von Brauchitsch um die &#8222;Pflege der Bonner Landschaft&#8220; (von Brauchitsch) gekümmert &#8211; der Beginn der Parteispendenaffäre 1981. Die Flick-Affäre war der größte Wirtschaftsskandal in der deutschen Nachkriegszeit. Mehr als 25 Millionen Mark (12,8 Millionen Euro) hatten die Manager zwischen 1969 und 1980 an die Parteien gespendet. In den Strudel der Affäre gerieten auch die ehemaligen Wirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff und Hans Friderichs (beide FDP), die 1987 wegen Steuerhinterziehung zu Geldstrafen verurteilt wurden. Von Brauchitsch erhielt eine zweijährige Freiheitsstrafe auf Bewährung.</p>
<p>Ende September war Flick in die Intensivstation des Klinikums München-Großhadern gebracht worden. Einen Großteil des Jahres 2004 hatte er bereits in der Klinik verbracht, nachdem er sich nach einer Hüftoperation eine Blutvergiftung zugezogen hatte.</p>
<p><strong>Eine der Hauptfiguren, die diese BRD zur Bananenrepublik gemacht haben, ist gegangen!</strong></p>
<p><strong>Was ist ihm persönlich eigentlich geschehen, nachdem die Bestechungsskandale hochkochten? Wie man weiß nichts! Schade das er so friedlich entschlafen konnte!<br /></strong></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/ragnaroek.wordpress.com/15/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/ragnaroek.wordpress.com/15/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ragnaroek.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ragnaroek.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ragnaroek.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ragnaroek.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ragnaroek.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ragnaroek.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ragnaroek.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ragnaroek.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ragnaroek.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ragnaroek.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ragnaroek.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ragnaroek.wordpress.com/15/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ragnaroek.wordpress.com/15/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ragnaroek.wordpress.com/15/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=15&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Sechs Richtige im Lotto &#8211; unwahrscheinlicher als Blitzschlag</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Oct 2006 14:11:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ragnaroek</dc:creator>
				<category><![CDATA[BRD]]></category>

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		<description><![CDATA[Das stimmt nur bedingt. In Deutschland sind nach der amtlichen Todesursachenstatistik in den vergangenen acht Jahren im Mittel jeweils vier Menschen durch Blitzschlag ums Leben gekommen. Bei einer Einwohnerzahl von rund 80 Millionen entspricht das einer Häufigkeit von eins zu 20 Millionen. Die Chance für sechs Richtige liegt im deutschen Zahlenlotto jedoch bei eins zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=5&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img height="211" alt="lotto" hspace="5" src="http://ragnaroek.files.wordpress.com/2008/09/lotto.jpg?w=182&#038;h=211" width="182" align="left" vspace="10" />Das stimmt nur bedingt. In Deutschland sind nach der amtlichen Todesursachenstatistik in den vergangenen acht Jahren im Mittel jeweils vier Menschen durch Blitzschlag ums Leben gekommen. Bei einer Einwohnerzahl von rund 80 Millionen entspricht das einer Häufigkeit von eins zu 20 Millionen. Die Chance für sechs Richtige liegt im deutschen Zahlenlotto jedoch bei eins zu 14 Millionen, ist also größer. Anders beim Jackpot, also bei sechs Richtigen mit Superzahl: Dafür liegt die Wahrscheinlichkeit nur bei eins zu 140 Millionen.<br /></strong><br />
Allerdings kann der Einzelne sein Risiko, vom Blitz erschlagen zu werden, stark beeinflussen &#8211; zum Beispiel, indem er bei Gewitter keine Bergwanderungen unternimmt. Während das Blitzschlagrisiko vom persönlichen Verhalten abhängt, sind beim Lotto die Chancen für alle gleich. Ein etwas besserer Vergleich ist daher möglicherweise das Risiko, bei einem Flugzeugabsturz zu sterben &#8211; darauf hat der Passagier in der Regel keinen großen Einfluss: Nach Daten der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO starben im Linienverkehr weltweit im vergangenen Jahr 713 von rund zwei Milliarden Fluggästen, das ist immerhin einer von 2,8 Millionen.</p>
<p><span id="more-5"></span>
<p>Auch das Leukämierisiko ist vermutlich größer als die Chance auf einen Sechser im Lotto: Schätzungen des Deutschen Krebsforschungszentrums zufolge erkranken bundesweit pro Jahr 10 250 Menschen neu an Blutkrebs, das ist einer von 8000.<br />
Mathematisch berechnet sich die Chance auf sechs Richtige durch die Formel Â«n über kÂ» &#8211; sie beschreibt die Zahl der möglichen Sechserkombinationen aus 49 Zahlen. Ausgeschrieben lautet der Ausdruck n!/(n-k)!*k!, wobei n! für Â«n FakultätÂ» steht (n! = 1*2*3*&#8230;*n). Mit n=49 und k=6 ergeben sich genau 13 983 816 verschiedene Zahlenkombinationen, die ein Spieler im deutschen Lotto tippen kann. Da nur eine dieser Kombinationen gewinnt, beträgt die Chance exakt eins zu 13 983 816, das sind 0,000 007 Prozent.<br />
Trotz dieser geringen Gewinnchancen des Einzelnen ist die Wahrscheinlichkeit, dass unter 40 Millionen Tipps mindestens ein Sechser vorkommt, größer als 94 Prozent. Zum Knacken des Jackpots muss allerdings auch die Superzahl stimmen, eine Ziffer zwischen 0 und 9. Die Wahrscheinlichkeit dafür beträgt eins zu zehn. Die Chance auf den Jackpot sinkt dadurch also auf eins zu 139,8 Millionen oder 0,000 000 7 Prozent. Da ist nach den aktuellen &#8211; allerdings sehr vagen &#8211; Abschätzungen womöglich selbst die Kontaktaufnahme mit einer außerirdischen Zivilisation wahrscheinlicher. Sie liegt nach der so genannten Drake-Gleichung, die der amerikanische Kosmologe Frank Drake in den 1960er Jahren aufstellte, gegenwärtig bei 0,000 08 Prozent.</p>
<p>Quelle: <a title="dielottozahlen.de" href="http://www.dielottozahlen.de/news/news.php?action=fullnews&amp;showcomments=1&amp;id=213">dielottozahlen.de</a></p>
<p><strong>Nunja, wer sein Glück vom Lottospielen abhängig macht ist sowieso arm dran, denke ich!</strong></p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/ragnaroek.wordpress.com/5/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/ragnaroek.wordpress.com/5/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/ragnaroek.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/ragnaroek.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/ragnaroek.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/ragnaroek.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/ragnaroek.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/ragnaroek.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/ragnaroek.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/ragnaroek.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/ragnaroek.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/ragnaroek.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/ragnaroek.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/ragnaroek.wordpress.com/5/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/ragnaroek.wordpress.com/5/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/ragnaroek.wordpress.com/5/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=ragnaroek.wordpress.com&amp;blog=456473&amp;post=5&amp;subd=ragnaroek&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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