Bankenkrise – Gier, die über Leichen geht Dienstag, Sep 30 2008 

Von Dirk Schümer

flores-mallewagen27. September 2008 – Hätte es nicht vor Jahrhunderten – und seither immer wieder – Banken- und Börsenkräche gegeben, dann existierten Bankhäuser wie die Bardi, Peruzzi, Accaiuoli noch heute. Doch mit den großen toskanischen Finanzinstituten, die ab 1250 das Kapital der heimischen Tuchindustrie und die beträchtlichen Einkünfte der Päpste in ganz Europa auf den Markt brachten, ging irgendwann irgendetwas kolossal schief. Der Zusammenbruch der Bardi und Peruzzi etwa, der 1345 ganze Volkswirtschaften ruinierte, weist gar nicht so überraschende Übereinstimmungen mit den Investmentbankern von der Wall Street im fatalen Frühherbst 2008 auf. Die technischen Methoden, Geld kursieren zu lassen und dabei auf Schulden und Kurse zu wetten, mögen sich radikal gewandelt haben. Die Spieler in diesem ruinösen Wettbewerb handeln aber immer nach denselben Grundsätzen.

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Die Geheimnisse der FED Dienstag, Sep 30 2008 

Die US-Zentralbank im Zwielicht

federal-reserve-headquartersVon Wolfgang Freisleben

Entgegen dem allgemeinen Glauben ist die amerikanische »Notenbank« in Wahrheit ein privates Bankenkartell, das umso mehr verdient, je höher die Zinsen sind. So nebenbei druckt es billig Dollarnoten und verleiht sie teuer.

Immer wieder steht die »FED« international im Blickpunkt. Denn über die »Leitzinsen« bewegt sie nach Belieben die Kurse an den Weltbörsen und den Außenwert des US-Dollars. Doch kaum jemand weiß, was sich hinter dem »Federal Reserve Board« (FED) tatsächlich verbirgt: nicht eine Notenbank im herkömmlichen Sinn, sondern ein Gremium von zwölf regionalen Privatbanken, die sich Federal-Reserve-Banken nennen dürfen. Ihnen wurden gemeinsam die Aufgaben einer amerikanischen Notenbank übertragen. Die wichtigste dieses exklusiven Zirkels von Privatbanken ist die Federal Reserve Bank of New York, die den riesigen Finanzplatz New York kontrolliert.

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Der Welt-Geldbetrug Dienstag, Sep 30 2008 

von Prof. Dr. Eberhard Hamer, Mittelstandsinstitut Hannover 2005!!!

money-coinsDer größte und weitreichendste Wirtschaftsskandal unserer Tage findet z.Zt. durch die Manipulationen an den Geld- und Währungssystemen statt. Der Geldbetrug hat erstmalig eine globale Dimension, weil er sich weltumspannend abspielt, von keiner nationalen Regierung deshalb mehr kontrolliert, gestoppt oder verhindert werden kann, und weil er sogar nach den veralteten nationalen Gesetzen formell legal stattfindet. Sicher ist aber, daß der Geldbetrug wie jeder andere Betrug auch nicht langfristig zur Bereicherung der Täter durch Entreicherung der Opfer führen kann, weil kein freies Geldsystem auf Dauer mißbraucht werden kann.

Nach der Finanztheorie ist Geld ein legalisiertes Tauschmittel, welches auch zur Wertaufbewahrung dienen soll. Die Ausgabe von Geld war deshalb früher staatliches Privileg (Münzhoheit). Die als Geld umlaufenden Gold-, Silber- und Kupfermünzen hatten staatliche Prägung. Der Staat garantierte also die Reinheit des Metalls und das Gewicht der Münzen, so daß man nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland jederzeit wußte, wieviel jedes Geldstück wert war. So waren die Metallmünzen zugleich Tauschmittel und Dauerwert.

Der Staat mußte aber, um Geld ausgeben zu können, Gold und Silber haben. Deshalb war es wichtig, daß zum Beispiel Silberbergwerke in staatlicher Hand waren (Rammelsberg bei Goslar) und auf diese Weise der Staat das Silber für zusätzliche Prägemünzen einsetzen konnte. Umgekehrt wußten die Bürger, daß der Staat nur soviel Geld ausgeben konnte, wie er über Edelmetall verfügte. Der Edelmetallvorrat war also die Basis für das in Edelmetall umlaufende Naturalgeld (Goldumlaufwährung).

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Der Marionettenstaat Montag, Sep 29 2008 

MarionettenStellen Sie sich folgendes fiktives Szenario vor: Es treffen sich die reichsten und mächtigsten Personen um zu beraten, wie man das einfache Volk besser kontrollieren und ausbeuten kann.

Der mächtigste Teilnehmer eröffnete die Runde:“Meine Damen und Herren, es geht heute um ein neues Programm, mit dem Ziel die Arbeitsleistung der Masse zu unseren Gunsten zu steigern und gleichzeitig Widerstand zu minimieren. Der Grundsatz wird sein: Wenn man Hamster motivieren möchte, dürfen Sie nicht merken, dass sie im Hamsterrad laufen. Deshalb muss man sie daran hindern über ihr Dasein näher nachzudenken. Dazu dienen alle Arten von Unterhaltung und Konsum.

Doch das Wichtigste: Wir werden das einfache Volk in viele untereinander verfeindete Gruppen zerteilen. Die große Masse wird aus unseren Arbeitstieren bestehen. Diese werden für einen geringen Lohn in unseren Unternehmen produktiv arbeiten. Der Lohn wird gerade so hoch sein, dass er für die Existenz reicht, jedoch keinesfalls es erlauben Ersparnisse anzusammeln um damit Freiheit zu erlangen.

Damit den Hamstern das Geld auch wirklich nie reicht und sie nicht im Traum daran denken, das Hamsterrad zu verlassen, werden wir ihnen einreden, dass man nur leben könne, wenn man allen möglichen teuren Modeschnickschnack habe. Da deren Einkommen für so etwas jedoch nicht reicht, werden wir sie dazu animieren, sich zu verschulden und sie dadurch zwingen, noch schneller im Hamsterrad zu laufen.

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Wiki, das kontrollierte Chaos Montag, Sep 29 2008 

Von Israel Shamir

wikipediaIn der Kunst der Überwachung gibt es einen listige Trick, der den Lesern von Le Carre vertraut ist: Das Opfer wird von einem plumpen Schnüffler verfolgt; es bemerkt, dass es beschattet wird, schüttelt den Beschatter leicht ab, geht seiner Wege und fühlt sich nun sicher und unbeobachtet. Ohne dass es das Opfer merkt, gibt es aber weitere Detektive, die sich wie Klebstoff an seine Fersen heften, um es ins Verderben zu führen. Dies wird in der Branche „double tail“ oder Doppelbeschattung genannt.

Offensichtlich wurden einige von uns durch eine solche List während der merkwürdigen Affaire eines zionistischen Komplotts, Wikipedia zu infiltrieren, hinters Licht geführt. Diese mächtige Onlineenzyclopädie ist angeblich frei und offen: Jedermann kann sich als Herausgeber betätigen und irgendeinen Eintrag hinzufügen oder herausbringen. Die Herausgeber bleiben anonym, ihre wahre Identität verbirgt sich hinter einem Spitznamen. Diese Regel hat einen ernsthaften Nachteil: Eine engagierte Gruppe kann das System getarnt infiltrieren und die Wirklichkeit verfälschen, indem sie diese Anonymität benutzt und in den Köpfen von Milliarden von Menschen ein falsches Bild der Welt erschafft. Augenscheinlich kam dieses Drehbuch kürzlich zur Aufführung.

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Mit Sicherheit untergehen Montag, Sep 29 2008 

survPolitik setzt zunehmend auf Verunsicherung, „Risiko“ ersetzt den Tatverdacht – Wenn alle verdächtig sind, müssen alle überwacht werden – Die neuen Technologien machen es möglich

Das Leben ist schön, aber unsicher. – Egon Erwin Kisch

Wir wissen alles über Sie. Sie ahnen nicht, wie viele Spuren Sie täglich hinterlassen. Einkäufe mit der Rabattkarte, Bestellungen im Internet, Fingerabdrücke beim Beantragen Ihres Reisepasses und ein vollständiges Archiv Ihrer körperlichen Gebrechen bei der Krankenkasse. Wir wissen, wie viel Strom Sie im vergangenen Monat verbraucht haben (eine Zunahme von 12,4 Prozent – das ist bedenklich, beherbergen Sie jemanden?); Sie wurden fotografiert, als Sie am Bankautomaten 1000 Euro abgehoben haben (schon wieder! Wozu so viel Bargeld?); wir wissen, welche Bücher Sie in der Bibliothek ausleihen (wieso haben Sie gerade Noam Chomsky ausgewählt?). Sollten wir Sie näher verdächtigen, können wir Listen all Ihrer Telefonate und E-Mails erhalten, einschließlich Rufnummer, Uhrzeit, Datum, Standort von Anrufer und Angerufenem zu Beginn des Gesprächs sowie die E-Mail- und IP-Adressen von Sender und Empfänger. Unser Geheimdienst kann auf diese Informationen ohne richterlichen Beschluss zugreifen (dank des Vorratsdatenspeicherungsgesetzes). Wir können Ihre Festplatte einsehen, inklusive aller Urlaubsfotos. Und sollten Sie die Unverfrorenheit gehabt haben, in Heiligendamm gegen den G8-Gipfel zu protestieren, besitzen wir auch Ihre Geruchsprobe (keine Angst, wir geben diese nicht außer Haus).

Wir haben Zugriff auf jede Ihrer Erinnerungen, die sich materialisiert hat. Und Ihre Gedanken? Frei sollen die sein? Insoweit Gedanken Folgen haben, Handlungen bewirken, kennen wir auch Ihre Gedanken. Und Gedanken, die zu nichts führen, interessieren uns nicht – sie sind wertlos. Sie dürfen frei bleiben.

Was wir nicht wissen, lohnt des Wissens nicht.

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Hängt sie höher! Montag, Sep 29 2008 

DRINGENST ZUM LESEN EMPFOHLEN!

Äußerst interessanter Artikel eines quasi iNSIDERS über die Verquickungen der internationalen Finanzwelt!

hang em highvon Israel Shamir

25.09.2008 – Sieben Jahre nach 9/11 werden wir Zeugen eines anderen, viel größeren, und weitaus erfreulicheren Zusammenbruchs. Wir erleben derzeit den Zusammenbruch der amerikanischen Finanz-Pyramide.

Es hat etwa 20 Jahre gedauert, die Pyramide zu errichten, aber der Zusammenbruch benötigte nur ein paar Wochen. Was wir erleben, ist wunderbar, ohne wenn und aber. Der amerikanische Aktienmarkt erlebte Höhenflüge, als „sie“ Bagdad und Belgrad bombardierten. Die Börsen gingen hoch, als „sie“ Moskau ausraubten und Peking auspressten. Als es für „sie“ gut lief, hatten „sie“ genügend Geld, um im Irak einzufallen, den Iran zu bedrohen und die Palästinenser zu strangulieren. Kurz gesagt, was gut für „sie“ war, war schlecht für uns. Jetzt sollen „sie“ ihre eigene Medizin schlucken!

„SIE“ sind nicht die Amerikaner, und „WIR“ sind nicht der Rest der Menschheit. „SIE“ sind ein kleiner Splitter der amerikanischen Bevölkerung. Es ist die „werd-schnell-reich“ Bande, meistens wohnhaft an der „East-Side“ Manhattans und ähnlichen Orten.

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Es wird Zeit, Stellung zu beziehen! Montag, Sep 29 2008 

Ursprünglich wollte ich nur der eigenen Eitelkeit frönen und mir auch nen Blog zulegen, aber es scheint, als wenn ich so langsam Bluthöchstdruck bekomme, wenn ich mir die alltäglichen „Schreckensmeldungen“ der Systemmedien anschauen muß, aber innerlich weiß, wie manipuliert alles ist und ich, zumindest theoretisch, auch weiß wie erstunken, schrecklischst verdreht und erlogen diese „Nachrichten“ sind!

Es wird also Zeit, mich zu betätigen, um mir selbst ein Ventil zu schaffen!

TOD AM WÖRTHERSEE Freitag, Okt 6 2006 

Zitat aus Spiegel Online von Heute:

Milliardär Flick gestorben

flickSein Name war das Synonym für die Einmischung der Wirtschaft in die Politik, für die „gekaufte Republik“: Jetzt ist der Milliardär und frühere Industrielle Friedrich Karl Flick im Alter vom 79 Jahren gestorben.

Hamburg/Wien – Friedrich Karl Flick war das Symbol für das große Geld, eine schillernde Unternehmerfigur. Über Jahrzehnte hinweg bestach der Flick-Konzern Parteien in Deutschland und geriet darüber in die Schlagzeilen – die „Flick-Affäre“ um Spenden- und Schmiergelder erschütterte Anfang der achtziger Jahre die Republik. Aus den Kassen des Unternehmens flossen Millionenzahlungen an CDU, CSU, SPD und FDP.
In Flicks Besitz befand sich eine der größten deutschen Industriegruppen. Er trennte sich davon Mitte der achtziger Jahre. Der ehemalige Unternehmer, Investor und Milliardär sorgte auch nach dem Verkauf seines Imperiums für Schlagzeilen, vor allem in der Regenbogenpresse: Nach zwei geschiedenen Ehen heiratete er 1990 die 30 Jahre jüngere Ingrid Ragger und zog vier Jahre später aus steuerlichen Gründen nach Österreich. Der Abschied des Großsteuerzahlers schmerzte die deutschen Finanzbehörden besonders: Er bedeutete Einnahmeausfälle von jährlich 100 Millionen Mark (51 Millionen Euro).

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Sechs Richtige im Lotto – unwahrscheinlicher als Blitzschlag Donnerstag, Okt 5 2006 

lottoDas stimmt nur bedingt. In Deutschland sind nach der amtlichen Todesursachenstatistik in den vergangenen acht Jahren im Mittel jeweils vier Menschen durch Blitzschlag ums Leben gekommen. Bei einer Einwohnerzahl von rund 80 Millionen entspricht das einer Häufigkeit von eins zu 20 Millionen. Die Chance für sechs Richtige liegt im deutschen Zahlenlotto jedoch bei eins zu 14 Millionen, ist also größer. Anders beim Jackpot, also bei sechs Richtigen mit Superzahl: Dafür liegt die Wahrscheinlichkeit nur bei eins zu 140 Millionen.

Allerdings kann der Einzelne sein Risiko, vom Blitz erschlagen zu werden, stark beeinflussen – zum Beispiel, indem er bei Gewitter keine Bergwanderungen unternimmt. Während das Blitzschlagrisiko vom persönlichen Verhalten abhängt, sind beim Lotto die Chancen für alle gleich. Ein etwas besserer Vergleich ist daher möglicherweise das Risiko, bei einem Flugzeugabsturz zu sterben – darauf hat der Passagier in der Regel keinen großen Einfluss: Nach Daten der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO starben im Linienverkehr weltweit im vergangenen Jahr 713 von rund zwei Milliarden Fluggästen, das ist immerhin einer von 2,8 Millionen.

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